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Unglück in den Bergen 29-Jähriger stürzt beim Klettern in den Pyrenäen 200 Meter tief – und überlebt

Das Néouvielle-Massiv in den Pyrenäen
Das Néouvielle-Massiv in den Pyrenäen
© Francois Laurens / Picture Alliance
Ein Bergsteiger erlitt in den französischen Pyrenäen einen Unfall und stürzte. Wie durch ein Wunder überlebte er das Unglück.

Es ist ein Sturz, der ohne schwerste Verletzungen eigentlich nicht zu überleben ist – doch ein 29-jähriger Bergsteiger hatte unglaubliches Glück. Der Mann kletterte in den französischen Pyrenäen im Néouvielle-Massiv, wo er den Gipfel des Pic Long erklimmen wollte. Der Pic Long ist gut 3200 Meter hoch und der dritthöchste Berg der französischen Pyrenäen. Die Kletterrouten am Berg sind beliebt, werden aber ausdrücklich nur erfahrenen Bergsteigern empfohlen, da sie alle gewisse Herausforderungen und Gefahren bereithalten.

Wie genau das Unglück geschah, ist noch nicht detailliert bekannt – doch der Kletterer stürzte ab. Der französische Sender France Info berichtet, dass ein Augenzeuge den Sturz mit ansah und sofort die Rettungskräfte alarmierte. Die Bergwacht rückte aus, konnte den 29-Jährigen bergen und transportierte ihn in eine Klinik in der nahegelegenen Stadt Tarbes. Wie durch ein Wunder lebte der Mann – und war augenscheinlich nicht so schwer verletzt, wie man es nach einem Sturz aus 200 Metern befürchten musste.

Der Bergsteiger hatte Glück im Unglück

Die Krankenhausärzte vermeldeten, dass tatsächlich zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr bestanden habe. Allerdings hatte der 29-Jährige sich das Oberschenkelbein und mehrere Rippen gebrochen, zudem erlitt er zahlreiche Prellungen. Doch der Mann dürfte froh sein, den Unfall überlebt zu haben – und sich seines Glücks im Unglück sehr bewusst sein.

Quellen:  "Frankfurter Allgemeine"France Info

wt

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