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Attentat in Berlin: LKW-Fahrer starb laut Medienbericht bereits Stunden zuvor

Laut Medienbericht hat es kurz vor dem Anschlag in Berlin keinen Kampf mehr zwischen dem polnischen LKW-Fahrer und dem Attentäter gegeben. Stattdessen habe der Pole bereits vorher einen Kopfschuss erlitten.

Laut "Bild" war der polnische LKW-Fahrer beim Anschlag bereits tot

Die "Bild" berichtet, der polnische LKW-Fahrer sei bereits Stunden vor dem Anschlag getötet worden.

Der LKW-Fahrer aus Polen, der nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt tot in der Fahrerkabine aufgefunden wurde, war nach "Bild"-Informationen zum Zeitpunkt des Attentats bereits tot. 

Fahrer starb laut Bild zwischen 16.30 und 17.30 Uhr

Die abschließenden Obduktionsergebnisse hätten ergeben, dass der Pole zwischen 16.30 und 17.30 Uhr einen Kopfschuss erlitten und in der Folge viel Blut verloren habe, berichtet die "Bild"-Zeitung in ihrem Onlineportal. Bislang war vermutet worden, dass der Mann noch kurz vor dem Anschlag mit dem Attentäter im Führerhaus gekämpft hatte. In einer Online-Petition wird zurzeit das Bundesverdienstkreuz für den Mann gefordert.

Am 19. Dezember war in Berlin ein Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche verübt worden. Dabei starben zwölf Menschen. Beinahe 50 weitere Menschen trugen zum Teil schwere Verletzungen davon. Der Täter Anis Amri floh anschließend mit dem Zug nach Italien. Dort starb er bei einem Schusswechsel mit der italienischen Polizei in Mailand. Ermittlungen der Generalbundesanwaltschaft ergaben eine Verbindung zwischen dem Attentäter und dem Islamischen Staat, der ein Video veröffentlichte, in dem Anis Amri dem IS die Treue schwört.

mrk / DPA
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