VG-Wort Pixel

Brandstiftung Berliner Spreepark fast vollständig niedergebrannt


Eigentlich sollte er nach Jahren der Nichtnutzung wieder aus seinem Dornröschenschlaf geweckt werden. Nun ist der Ex-Vergnügungspark im Plänterwald abgebrannt. Die Feuerwehr vermutet Brandstiftung.

Flammen im Westerndorf: Auf dem Gelände des Berliner Spreeparks hat am frühen Montagmorgen ein Großfeuer gewütet. Der Brand wurde laut Berliner Feuerwehr in der Nacht gelegt.

Auf dem etwa 30 Hektar großen Areal des einstigen Vergnügungsparks brannte es auf etwa einem halben Hektar. Es wurden mehrere Brandherde entdeckt. Alte Häuser und Kulissen für Filmaufnahmen brannten vollständig aus, ein Riesenrad blieb von dem Feuer verschont. Verletzt wurde niemand. 100 Feuerwehrleute waren bei den mehrstündigen Löscharbeiten im Einsatz.

Wasser aus Kilometer entfernten Hydranten angepumpt

Die Rettungskräfte rückten auch mit Mehrzweckbooten an - von der Spree aus. Von den etwa 1,5 Kilometer entfernten Hydranten wurde über extra gelegte Leitungen Löschwasser herbeitransportiert.

Der ehemalige Freizeitpark direkt an der Spree ist seit Ende 2001 geschlossen, das Gelände zunehmend verfallen. Vor einigen Monaten übernahm es die Stadt von der insolventen Betreibergesellschaft. Derzeit ist noch unklar, was aus dem früheren Park in Zukunft werden soll.

mod/DPA/AFP DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker