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Der Sommer kommt zurück: Mit "Walburga" wird es warm

Nur noch dieses Wochenende durchhalten. Dann wird es endlich wärmer. In der nächsten Woche ist Schluss mit Kälte und Dauerregen, dank Azorenhoch "Walburga".

Von Annette Berger

Fangen wir mit der schlechten Nachricht an: Der Samstag wird in den meisten Teilen Deutschlands noch einmal nasskalt. "Der eignet sich bestens für liegengebliebene Hausarbeiten", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Online-Dienst Wetter.net. Am Samstag zeige sich das Wetter noch wechselhaft mit Höchstwerten zwischen 12 und 22 Grad. Die Sonne zeige sich kaum.

Dann aber hat das Herbstwetter mitten im Sommer ein Ende: Mit dem Monatswechsel sagen Wetterexperten deutlich wärmere Temperaturen und weniger Regen voraus.

Ab Sonntag wird es besser

Ab Sonntag dürfte es - so die aktuellen Prognosen - in allen Teilen Deutschlands aufwärts gehen. Bei Temperaturen bis zu 25 Grad an einigen Orten sind auch wieder Ausflüge zum Baggersee oder Besuche im Schwimmbad angenehm. Die Strände dagegen eignen sich noch nicht allzu sehr zum Sonnenbaden. Denn die Küsten bekommen vergleichsweise wenig Wärme ab. Dort steigen die Temperaturen am Sonntag voraussichtlich nicht über 17 Grad.

In den ersten Juli-Tagen ist dann Azorenhoch "Walburga" im Einsatz, dessen Ausläufer sich bei uns bemerkbar machen. Allerdings dürften die südlichen Teile Deutschlands deutlich mehr davon profitieren. Für den Norden und den Osten sieht der Deutsche Wetterdienst weiterhin zeitweise Schauer und Gewitter - auch wenn es dort insgesamt ebenfalls Stück für Stück wärmer wird.

Im Süden wird es heiß

Im Süden steigen die Temperaturen deutlicher. Dort sind in der nächsten Woche Werte um 27 Grad oder sogar darüber möglich. "Zur Wochenmitte kann es lokal auch mal einen Hitzetag geben", sagt Wetterexperte Jung. Kurzzeitig klettere das Thermometer auch mal auf 30 Grad und etwas darüber.

Jung wagt eine längerfristige Prognose und sieht in der zweiten Juliwoche hochsommerliche Temperaturen. Allerdings gelten solche Vorhersagen als weniger verlässlich als kurzfristige Prognosen von bis zu drei Tagen.

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