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Dreitägige Razzia in den USA: FBI befreit mehr als 100 Kinderprostituierte

Manche waren erst 13 Jahre alt: Die US- Bundespolizei FBI hat mehr als 100 Kinder und Jugendliche befreit, die als Prostituierte arbeiten mussten. Rund 150 mutmaßliche Zuhälter wurden verhaftet.

Die US-Bundespolizei FBI hat in einem groß angelegten Einsatz gegen Kinderprostitution mehr als einhundert sexuell missbrauchte Jugendliche befreit. Rund 150 mutmaßliche Zuhälter seien zudem festgenommen worden, sagte Vize-Direktor Ronald Hosko am in Washington. Demnach wurden bei der dreitägigen Razzia Kasinos, Motels und Autobahnraststätten in 76 Städten durchsucht, die Ermittler durchforsteten aber auch einschlägige Websites. Die meisten der geretteten Minderjährigen seien zwischen 13 und 16 Jahre alt, sagte Hosko. Insgesamt seien 105 Kinder und Jugendliche bei der Aktion befreit worden, hieß es.

Die meisten Verhaftungen gab es laut FBI in Detroit, wo 18 mutmaßliche Zuhälter festgenommen und 10 Mädchen befreit wurden. In San Francisco wurden 17 Verdächtige verhaftet und 12 Mädchen befreit. Auch in Atlanta gab es 17 Verhaftungen.

Kontakt über Internet-Anzeigen

Die Ermittler suchten Kontakt zu den minderjährigen Prostituierten und machten mit deren Informationen dann die mutmaßlichen Zuhälter ausfindig. Häufig stieß das FBI über Anzeigen auf der Website Backpage.com auf die jungen Prostituierten. Die Betreiber der Seite hatten mit dem FBI zusammengearbeitet und zeigten sich sehr erfreut über den Fahndungserfolg, rechtfertigten aber auch ihre Geschäftspolitik: Wenn Backpage.com die entsprechenden Anzeigen löschen würde, würden diese anschließend auf Webseiten erscheinen, die nicht mit den Behörden zusammenarbeiteten, so die Betreiber laut "Washington Post".

"Wir werden die jugendlichen Opfer von Prostitution nicht wegen Prostitution anklagen", zitiert die "New York Times" Hosko. "Wir betrachten sie als Opfer, weil sie keine eigene Entscheidung treffen konnten. Das Ziel ist, den Kreis zu durchbrechen, sodass sie ihr Leben wieder aufbauen können."

Koordinierter Einsatz

Der Einsatz auf Bundes-, regionaler und örtlicher Ebene erfolgte in Zusammenarbeit mit dem nationalen Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder (NCMEC). Deren Präsident John Ryan erklärte, es sei einmal mehr deutlich geworden, "wieviele amerikanische Kinder jeden Tag für Sex verkauft werden, häufig im Internet".

Die Razzia war Teil der nationalen FBI-Initiative Verlorene Unschuld. Seit ihrem Start 2003 wurden mehr als 2700 sexuell ausgebeutete Kinder gerettet. Ziel sei es, "offen über Kinderhandel zu reden", sagte Ryan. Diese Verbrechen müssten aus dem Schatten geholt werden, dies sei ein "wesentliches Element" für den Erfolg des Einsatzes.

anb/tkr/AFP / AFP
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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