HOME

Ecuador: Berühmte Galápagos-Riesenschildkröte "Pepe" ist tot

Auf den zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln im Pazifischen Ozean ist eine weitere berühmte Riesenschildkröte gestorben. Nach "Einsamer George" hat es nun "Pepe, der Missionar" getroffen.

Wurde 60 Jahre alt: die Riesenschildkröte Pepe

Wurde 60 Jahre alt: die Riesenschildkröte Pepe

Im Juni 2012 starb die Riesenschildkröte "Einsamer George" auf den zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln im Pazifischen Ozean. Jetzt folgte ihr "Pepe, der Missionar" nach. Während George mehr als ein Jahrhundert auf dem Buckel hatte, wurde der an Organversagen verstorbene Kröterich Pepe immerhin mehr als 60 Jahre alt, wie der Ökosystemleiter des Naturparks Galápagos, Víctor Carrión, mitteilte.

Pepe gehörte zu einer besonderen Gattung der Riesenschildkröten (Chelonoidis becki), die vom Vulkan Wolf auf der Galápagos-Insel Isabela stammt. 2000 Schildkröten dieser Art leben dort heute noch in ihrer natürlichen Umwelt. Ende der 1940er Jahre übergaben Fischer einer Familie auf der Insel San Cristóbal den Kröterich, die ihn auf den Namen Pepe taufte. 1967 landete das Tier bei Franziskaner-Mönchen auf derselben Insel und hieß fortan Pepe, der Missionar. Er wurde zum Maskottchen der Franziskaner und zum beliebten Fotoobjekt für Besuchern aus aller Welt. Seit September 2012 wohnte er im Informationszentrum des Nationalparks der Galápagosinseln.

Noch 30.000 bis 40.000 Schildkröten

Auf den Inseln lebten einst 300.000 Riesenschildkröten. Die Population wurde jedoch im 18. und 19. Jahrhundert stark dezimiert, als Walfänger und Seeräuber die Schildkröten zum Verzehr auf ihre Schiffe holten. Heute existieren noch zwischen 30.000 und 40.000 Schildkröten von elf verschiedenen Arten auf den Galápagos-Inseln. Einige davon können bis zu 1,80 Meter lang und weit über 100 Jahre alt werden.

Die Galápagos-Inseln liegen etwa tausend Kilometer vor der Küste von Ecuador. Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt im Jahr 1835 inspirierten den britischen Wissenschaftler Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie. Seit 1978 gehören die Inseln dem Welterbe der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) an.

and/AFP / AFP
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.