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Galapagos-Inseln Diese Riesenschildkröte galt mehr als 100 Jahre als ausgestorben – bis jetzt

Sehen Sie im Video: Als ausgestorben geltende Riesenschildkröte lebt doch noch auf den Galapagos-Inseln.




Diese Riesenschildkröte wurde bei einer Expedition auf den Galapagos-Inseln ausfindig gemacht. Das allein ist noch nicht ungewöhnlich, der Archipel ist Heimat einer Vielzahl der gepanzerten Tiere, um die 60.000 könnten es sein. Ein DNA-Vergleich mit Material, das im Jahr 1906 gesammelt wurde, hat nun allerdings ergeben, dass es sich um eine Fernandina-Riesenschildkröte handelt. Und die ist seit über 100 Jahren eigentlich ausgestorben. Danny Rueda, Direktor Galapagos Nationalpark "Dies ist eine der bedeutendsten Entdeckungen für den Galapagos-Nationalpark. Es ist ein Traum, eine Hoffnung für eine neue Schildkrötenart auf Galapagos. Die Art war als ausgestorben registriert. Das gibt uns die Kraft, mit all unseren Schutz- und Erhaltungsprogrammen für Schildkrötenpopulationen weiterzumachen." In der Konsequenz stellt sich nun natürlich die Frage, ob das Tier das Letzte seiner Art ist. Die Schildkröte wurde vor zwei Jahren auf der Insel Fernandina gefunden. Der Nationalpark bereitet eine Expedition zur Suche weiterer Exemplare vor. Verläuft sie erfolgreich, könnte der Fernandina-Riesenschildkröte das Schicksal von "Lonesome George" erspart bleiben. Die männliche Pinta-Riesenschildkröte war als letzte bekannte ihrer Art 2012 gestorben.
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Die Fernandina-Riesenschildkröte ist entgegen anders lautenden Vermutungen nicht ausgestorben. Das ist das Ergebnis eines DNA-Vergleichs mit Material, das im Jahr 1906 gesammelt wurde. Nun machen sich Wissenschaftler auf die Suche nach einem zweiten Exemplar.

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