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Eisinsel Hiddensee: Bundeswehr-Hubschrauber versorgen Bewohner

Die Bundeswehr hat die letzten Urlauber von der vom Eis eingeschlossenen Ostseeinsel Hiddensee geholt. Ein Hubschrauber habe 112 Touristen und sechs Hunde nach Rügen geflogen, sagte Alfred Langemeier von der Kurverwaltung Hiddensee am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

Die Bundeswehr hat die letzten Urlauber von der vom Eis eingeschlossenen Ostseeinsel Hiddensee geholt. Ein Hubschrauber habe 112 Touristen und sechs Hunde nach Rügen geflogen, sagte Alfred Langemeier von der Kurverwaltung Hiddensee am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Parallel brachte ein zweiter Helikopter der Streitkräfte rund sieben Tonnen Lebensmittel und andere Güter als Notversorgung auf die Insel; damit wurde der Einsatz der Bundeswehr vorerst beendet.

Ein kleiner Hubschrauber eines privaten Unternehmens steht bereit, um gegebenenfalls Insulaner nach Rügen oder aufs Festland zu bringen, die dringend zum Arzt müssen oder zum Beispiel selbst in Urlaub fahren wollen. In Mecklenburg-Vorpommern beginnen am Freitag die Winterferien. Die Pensionen und Hotels auf der autofreien Insel mussten unterdessen zahlreiche Absagen von Urlaubsgästen vermelden.

Hiddensee ist seit dem vergangenen Freitag nicht mehr mit dem Schiff zu erreichen. Zweimal hatte ein Eisbrecher vergeblich versucht, die Fahrrinne über den Bodden vom bis zu 40 Zentimeter dicken Eis zu befreien. Langemeier hofft, dass der Landkreis Rügen weitere Versuche unternimmt, die Fährverbindung wieder herzustellen. "Wir können nicht bis Ende März abgeschnitten bleiben", sagte der Kurdirektor.

AFP / AFP
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