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Gesamte Insel betroffen: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 brachte Taiwan kräftig zum Wackeln. Schwere Schäden und Todesopfer blieben zum Glück aus. Anders als bei dem schweren Beben im vergangenem Jahr und im September vor zehn Jahren mit tausenden Toten. 

Erdbeben in Taiwan

Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan. Große Schäden gab es nicht. 

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In Taiwan ist es wieder zu einem Erdbeben gekommen. Es erreichte die Stärke 6,1 und brachte den Inselstaat kräftig zum Wackeln. Das Beben ereignete sich um 13:01 Uhr Ortszeit und wurde in einer Tiefe von etwa 18 Kilometern gemessen, wie das taiwanesische Wetterbüro mitteilte. Das Beben war auf der gesamten Insel zu spüren. Berichte über größere Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht.

Menschen wurden in Sicherheit gebracht

In der Hauptstadt Taipeh wurden laut Behördenangaben 30 Menschen aus einem Bürogebäude in Sicherheit gebracht, weil es sich nach dem Beben leicht zur Seite geneigt habe. Auch die U-Bahn in Taipeh stellte vorübergehend den Betrieb ein.

In der bergigen Region um Hualien, wo das Beben am stärksten zu spüren war, trafen herabfallende Steine zwei Touristen, wie die lokalen Behörden mitteilten.

Das Erdbebenwarnsystem habe gut funktioniert und die wichtigen Transportsysteme der Insel seien nicht ernsthaft beeinträchtigt worden, sagte Taiwans Premierminister Su Tseng-chang. Auch keines der Atomkraftwerke auf der Insel sei beschädigt worden, berichtete Taiwans staatliche Nachrichtenagentur NCA.

Erdbeben vor zehn Jahren sorgte für 2400 Tote

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,4 waren im Februar des vergangenen Jahres 17 Menschen in Hualien ums Leben gekommen.

In der Nähe von Taiwan treffen zwei tektonische Platten aufeinander, auf der Insel bebt deshalb immer wieder die Erde. Ein Beben der Stärke 7,3 erschütterte Taiwan im September 1999. Damals starben dort mehr als 2400 Menschen.

deb / DPA