Erdbeben Mehr als 300 Verletzte in Nord-Japan


Die Zahl der Verletzten bei den beiden schweren Erdbeben in Nord-Japan ist auf über 300 gestiegen.

Die Zahl der Verletzten bei den beiden schweren Erdbeben in Nord-Japan ist auf über 300 gestiegen. Nach japanischen Fernsehberichten waren gegen Mittag (Ortszeit) noch etwa 6.700 Haushalte auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Region war am frühen Morgen von zwei schweren Beben der Stärke bis zu 8,0 auf der Richterskala erschüttert worden. Gemessen an der Schwere der Erdstöße hielten sich die Schäden jedoch in Grenzen. Viele Opfer zogen sich Verletzungen durch umstürzende Gegenstände wie Fernseher und anderes Mobiliar zu.

Militär im Hilfseinsatz

In Geschäften fielen Waren aus den Regalen. Mehrere Häuser und Straßen wurden beschädigt.

Stellenweise war die Wasser- und Gasversorgung unterbrochen. Das Militär half den Betroffenen mit Wasser aus Tankfahrzeugen. Strom- und Telefonleitungen waren mancherorts außer Betrieb. Die Zentralregierung versprach den Opfern finanzielle Hilfe. Zunächst aber müsse das Ausmaß der Schäden erfasst werden, hieß es. Das Epizentrum des schwersten Bebens wurde 42 Kilometer unter dem Meer vor der Stadt Kushiro vermutet, 900 Kilometer nordöstlich von Tokio.

dpa DPA

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