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Geblitzt: Friesinger muss Führerschein abgeben

Anni Friesinger ist nicht nur auf dem Eis schnell unterwegs, sondern auch in ihrem Auto. Und zwar zu schnell. In den Niederlanden wurde sie geblitzt und musste ihren Führerschein abgeben. Die Sportlerin nahm es gelassen.

Anni Friesinger war zu schnell. Unmittelbar vor ihrem 1500-Meter-Sieg beim Eisschnelllauf-Weltcup in Heerenveen ist die Weltmeisterin aus Inzell im friesischen Oldeholtwolde in der Nähe des Heimatortes ihres Freunde Ids Postma am Samstag mit ihrem Porsche in eine Radarfalle geraten und wurde mit 172 Stunden-Kilometern geblitzt. Erlaubt waren nur 120 Stundenkilometer.

"Ich hatte es ganz eilig, wollte mir das Rennen meines Bruders Jan anschauen. Da ist es passiert. Ich habe einen Fehler gemacht und bedauere das jetzt, aber es ist ja nichts passiert", sagte die 32 Jahre alte Inzellerin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin eben nicht nur auf dem Eis so schnell", fügte sie schmunzelnd hinzu.

Den Führerschein, der ihr an Ort und Stelle abgenommen worden war, erhielt sie schon am Dienstag gegen Zahlung eines Strafgeldes zurück. "Ich weiß noch gar nicht, was auf dem Knöllchen drauf steht", meinte Friesinger, die am Wochenende als Titel-Favoritin bei den Sprint-Meisterschaften in Berlin an den Start geht.

DPA / DPA