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Rede beim "Earth Day" Entwicklungsminister Müller blamiert sich mit seinem Englisch


Nach Lothar Matthäus oder Günther Oettinger gibt sich nun Entwicklungsminister Gerd Müller die Ehre im Englischsprechen mit Tschörmän äksent - und das mit besonders viel Enthusiasmus.

Mit einem breiten Grinsen betritt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller die Bühne beim Global Citizen Earth Day. Das T-Shirt mit der Botschaft "End Poverty" ist eigentlich zu eng, um es über ein Hemd zu ziehen. Aber wen kümmert schon das ungünstige Outfit, sobald Müller den Mund aufmacht?

"Ei, wott ei wott ei party!" Mit voller Inbrunst begrüßt er die 270.000 Besucher in Washington: "Ei ämm wis ju. Sis is änn werri eckzeiting moment." Aufregend war der Moment, aufgeregt anscheinend der Redner. Vor zwei Millionen Zuschauern stammelt der Entwicklungsminister Phrasen von "Wir alle haben eine Vision von einer Welt ohne Hunger und Armut" über "Zusammen können wir für eine bessere Welt kämpfen" bis "Ei laff ju oal" zum Abschied.

Ein Video der Rede ist vor wenigen Tagen bei YouTube aufgetaucht. Die warmen Worte von fairem Handel und "se messetsch of se tschörmen schänzlör Angela Merkel" interessieren die User aber weniger als Müllers Problem mit dem "th". Der CSU-Politiker amüsiert mit seiner deutschen Aussprache das Netz - von Fremdschämen bis Mitleidsbekundungen. Dabei sollte bei so viel Enthusiasmus und Herzlichkeit mal ein Auge zugedrückt werden. "Wi laff ju trotzdem, Gerd Müller!"

awö

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