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Amma umarmt Berlin: Im Clinch mit einer lachenden Göttin

Ihren Anhängern gilt sie als Guru, ihren Feinden als gefährliche Revoluzzerin. Dabei macht Amma vor allem eines: Menschen umarmen. Begegnung mit einer großen Seele mit göttlichem Lachen.

Von Sophie Albers, Berlin

Was für ein lukratives Geschäft ist doch der Wille zum Glauben, denke ich, als ich am Freitagmorgen das Velodrom in Berlin betrete. Tisch an Tisch werden hier zu satten Preisen Devotionalien verkauft: Auf Stickern, Schlüsselanhängern, CDs, Kerzen, Puppen, Ketten, Kosmetika prangt das Abbild einer rundlichen, fröhlichen, indischen Frau im weißen Sari. Amma (Mutter) wird sie genannt, Guru, Göttin, Chefin eines multimillionenschweren Stiftungsimperiums, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Liebe und Mitgefühl auf der Welt zu verbreiten wie Coco Cola einst den rotweißen Santa. Zu diesem Zweck umarmt sie Menschen. Seit 1987 tourt sie dazu alljährlich durch die Welt. Mehr als 30 Millionen Umarmungen sollen es mittlerweile sein, sagen ihre Gehilfen. Was bedeuten würde, dass Amma jeden Tag fast zu jeder Minute jemanden im Arm gehalten hat. Zumindest heute macht sie einen guten Schnitt.

Ihre Anhänger ziehen eine Nummer und warten, bis sie vor der großen Bühne unter dem Motto "Liebe ist die Grundfeste des Universums" auf die Knie gehen dürfen, damit Amma sie an sich drücken kann. Ein straff organisierter Vorgang ist das, aber dazu gleich mehr. 20.000 Menschen werden an diesem Wochenende in Berlin erwartet. Danach geht es weiter in die Schweiz.

Ein Cousin wollte sie töten

Als Amma 1953 in einem kleinen Fischerdorf in der südindischen Provinz Kerala geboren wurde, hieß sie noch Sudhamani Idamannel. Als Neunjährige musste sie die Schule verlassen, um sich um ihre jüngeren Geschwister zu kümmern und im Haushalt zu helfen. Mädchen sind in der althergebrachten indischen Tradition nichts wert. Sie kosten Geld, weil die Eltern eine Mitgift stellen müssen. Sie haben sich strengen patriarchalen Regeln zu unterwerfen, "leise" zu leben, Dienerinnen zu sein, sagt Amma. Mit diesen Regeln konnte sie schon als Teenager nichts anfangen. Dafür hatte sie zu großes Mitgefühl. Wenn sie andere Menschen leiden sah, ging sie zu ihnen, um sie zu trösten. Sie gab Liebe, indem sie sie umarmte - Frauen, Männer, Kinder und auch die von der indischen Gesellschaft als "unberührbar" Gebrandmarkten. Ein Tabubruch, eine Ungehörigkeit, eine Schande für die Familie und das ganze Dorf. Der eigene Cousin hat Amma mit dem Messer angegriffen. Sie wurde ausgestoßen.

Doch das Mädchen war sich seines Weges sicher und fand schnell Anhänger, die sie auch schützten. Von morgens bis abends hat sie Menschen empfangen und umarmt. Als sie 26 war, entstand ein kleiner Ashram (Meditationszentrum). 1981 gründete sie die wohltätige Stiftung Mata Amritanandamayi Math (MAM), die sich für die Selbsthilfe von Frauen einsetzt, Bildung und Gesundheit fördert, Armut, Hunger und Krankheiten nach Katastrophen bekämpft. Dieses Hilfswerk ist das eigentliche Herz dessen, was in dieser Halle passiert. Nur sieht man das - wortwörtlich - nur am Rande.

Dort stehen in einer Ecke Kartonwürfel und Computer, auf denen in Text und Bild von den Erfolgen berichtet wird. Menschen in Not wird nicht Geld in die Hand gedrückt, es werden Ideen verwirklicht, damit diese Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und zum Besseren verändern können. Frauen werden zu Klempnern ausgebildet, studieren oder können dank Mikrokrediten eigene Geschäftsideen umsetzen. Schule, Krankenhäuser, Waisenhäuser, Behindertenwerkstätten, Bildungszentren werden eingerichtet. Es geht um neue Fischerboote und Baumwollverarbeitung, um Recycling und Biotechnik. Ammas großes Ziel ist es, dass Männer begreifen, dass sie die Frauen brauchen, aber nicht als Dienerin, sondern als ebenbürtige Partnerin. Alles andere führe in die Zerstörung, sagt die 59-Jährige. Denn Mann und Frau seien "wie die Flügel eines Vogels". Hilfe zur Selbsthilfe ist das pragmatische Konzept, mit dem Ammas Stiftung Spendengelder aus aller Welt zum fruchtbaren Einsatz bringt. Spätestens das ist der Augenblick, da Amma, die mit diversen Friedenspreisen ausgezeichnet wurde und mehrfach vor der UN gesprochen hat, so viel mehr ist als die Umarmerin, weit mehr als ein weiterer Gottesersatz, in dessen charismatischer Aura man singen und tanzen kann, was ein paar in sich versunkene Sariträger auch tun. Also gebe ich dem Körperkontakt doch eine Chance.

Ist Gott eine Frau?

Amma sitzt in einem goldenen Sessel zwischen Blütenblättern und Helfern, die sie mit Süßigkeiten versorgen, die sie verschenkt, die ihren Sari zurechtzupfen, die Umhängetaschen mit Kosmetiktüchern tragen, um Amma immer wieder abzutupfen. Seit Stunden drückt sie Köpfe an ihre Brust, und an der rechten Schulter prangt ein beachtlicher Fleck. Den Takt gibt sie selbst vor, doch tragen Helfer, die die Anhänger zuführen, Stoppuhren am Finger. Trotz der Routine scheint die Frau mit den dunkelglänzenden Augen, zwischen denen ein roter in einem goldenen Fleck prangt, ganz bei jedem neuen Menschen, der vor ihr auf die Knie sinkt. Sie herzt, sie streichelt, küsst aufs Haar, murmelt ihnen ins Ohr. Die Frauen und Männer weinen, entspannen sich, lächeln selig. "Die Welt umarmt mich, ich gebe die Umarmung zurück. Das ist ein ewiges Hin und Her", sagt Amma.

Eine Helferin greift meinen Arm und bedeutet mir, mich hinzuknien. Wegen des Flecks, der von den Hunderten Köpfen vor mir zeugt, kostet es mich etwas Überwindung, mich einfach in Ammas Arme zu legen. Aber was soll's. Wir beide lachen, sie drückt, ich drücke zurück. Dann höre ich ihre warme Stimme an meinem Ohr: "Meine Liebe, meine Liebe, meine Liebe, meine Liebe…". Sie wiederholt es unendliche Sekunden lang, in denen ich plötzlich begreife, was die Umarmten so sehr berührt. Hier gibt ein Mensch ehrliche Zuneigung, ohne etwas dafür zu fordern, und das sind wir nicht mehr gewöhnt: Eine Fremde liebt dich, und ihr ist egal, wer du bist, woran du glaubst, was du tust, wo du herkommst. "Meine Liebe, meine Liebe, meine Liebe…". Das muss man als rationaler Westeuropäer erst einmal verdauen.

Eins will ich aber noch wissen: "Amma, ist Gott eine Frau?" Sie lacht laut: "Gott ist weder das eine noch das andere, aber wenn Sie auf ein Geschlecht bestehen, ist es weiblich. Denn das Weibliche beinhaltet das Männliche." Und wer oder was ist Ammas Gott? "Mein Gott sind diese Leute hier."

5. bis 7. Oktober Berlin, 9. bis 11. Oktober Winterthur, 13. bis 15. Oktober München, 9. bis 11. November Mannheim

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg