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Gestrandet in Südkorea: Wenn Papas Pass zum Kindermalbuch wird

Ein chinesischer Reisender kann nicht nach Hause fliegen, weil die Behörden in Südkorea ihm die Ausreise verweigern. Der Grund: Sein Sohn hat seinen Reisepass von oben bis unten bemalt.

Kreativ, aber ein Problem für Papa - das neue "Malbuch" des Vierjährigen.

Kreativ, aber ein Problem für Papa - das neue "Malbuch" des Vierjährigen.

Normalerweise freuen sich Eltern über selbstgemalte Geschenke von ihren Kindern. Diesem Vater aus China dürfte die Freude aber sehr schnell vergangen sein, als sein Sohn ihm während eines Aufenthaltes in Südkorea ein neues Kunstwerk überreichte. Auf dem Reisepass des Mannes hat der Vierjährige seiner Kreativität freien Lauf gelassen und das Dokument von oben bis unten bemalt. Neben vielen lustigen Figuren auf dem Pass hat das Foto von Papa auch ein paar neue Haare und Augen bekommen, sodass man ihn jetzt kaum noch erkennt.

Auf unbestimmte Zeit gestrandet

Die südkoreanischen Grenzbeamten hatten für den kleinen Künstler wenig Verständnis und verweigerten ihm und seinem Vater die Rückreise nach China, wie das US-Nachrichtenportal "TomoNewsUs" berichtet. Mit dem "Malbuch" in der Tasche sitzen die beiden jetzt zunächst auf unbestimmte Zeit fest, bis die Behörden die Angelegenheit geklärt haben. Für die Wartezeit sollte Papa auf jeden Fall dafür sorgen, dass sein kreativer Sohn ausreichend beschäftigt ist - wer weiß, was dem kleinen Künstler sonst noch einfällt.

db
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?