Hamburg Wildschwein-Alarm in der Hansestadt


Eine zerstörte Büroeinrichtung, eine lahmgelegte U-Bahnstrecke und viele Scherben - das ist die Bilanz des Großstadt-Ausflugs einer Rotte von Wildschweinen. Diese hat am Freitagabend Polizei und Anwohner in Hamburg auf Trab gehalten.

Mindestens ein Dutzend Wildschweine hat die Polizei am Freitagabend am Stadtrand von Hamburg zu mehreren Einsätzen gezwungen. Zunächst verwüstete ein Tier zwei Büroräume, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Einsatzkräfte konnten das Schwein nicht stoppen und mussten es erschießen. Das Tier war durch ein geschlossenes Fenster eingedrungen - und richtete einen Schaden von mindestens 15.000 Euro an.

In einem U-Bahnhof im Stadtteil Volksdorf wurde dann ein Wildschwein von einem Zug erfasst. Es musste ebenfalls erschossen werden. Weitere sechs Tiere wüteten am Bahnhof - daher musste für mehr als eine Stunde der Strom auf den Gleisen abgestellt werden.

Zuvor war bei der Polizei ein Notruf eingegangen, dass mehrere Wildschweine auf einem teilweise noch zugefrorenen See gesichtet worden waren. Rettungskräfte konnten dort aber nur noch drei tote Wildschweine aus dem Wasser fischen.

DPA DPA

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