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Bundesstaat Queensland Fluten treiben gefährliche Krokodile in die Städte

Ein Krokodil in der Einfahrt? Für  die Menschen im Nordosten Australiens ist das derzeit ein denkbares Szenario – und eine reale Gefahr.
Im Bundesstaat Queensland haben heftige Regenfälle zu einer starken Flut geführt.
Binnen einer Woche fällt so viel Niederschlag wie sonst in einem Jahr. 
Die Polizei evakuiert tausende Gebäude.
Besonders heftig haben die Fluten die Küstenstadt Townsville getroffen.
Sie liegt in der Nähe des berühmten Great Barrier Riffs.
In den Gewässern um die Stadt leben verschiedene Reptilienarten, 
darunter auch Salzwasserkrokodile, die Menschen gefährlich werden können.
Die Polizei warnt die Bevölkerung:
„Krokodile wurden in den überfluteten Gebieten gesichtet. Schlangen und andere Tiere können sich auch in dem Wasser befinden.“
Auf Facebook teilen einige Anwohner Fotos von gesichteten Reptilien.
Die Polizei rettet die Anwohner weiter mit Booten und warnt vor dem Versuch, selbstständig mit dem Fahrzeug fliehen zu wollen.
Neben dem unberechenbaren Wasser stellen auch Erdrutsche eine Gefahr dar. 
Im Bundesstaat Queensland sind rund 20.000 Häuser von den Fluten bedroht. 
Der starke Regen soll nach Angaben des Wetterdienstes noch bis zum Donnerstag anhalten.
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Im Nordosten von Australien haben heftige Regenfälle zu starken Überschwemmungen geführt. Besonders stark betroffen ist die Küstenstadt Townsville. Mit dem Wasser gelangen auch die wilden Tiere in die Stadt. 

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