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Hennes, Maskottchen des 1. FC Köln: Wie ein Geißbock Namen für seine Zicklein sucht

Der Geißbock Hennes ist erfolgreich im Job beim 1. FCK und seit Kurzem auch noch glücklicher Stiefvater von zwei Zicklein. Im Kölner Zoo suchte er vor Publikum die Namen für die Kleinen aus.

Geißbock Hennes bei der Namenswahl für die acht Tage alten Zicklein

Geißbock Hennes bei der Namenswahl für die acht Tage alten Zicklein

Promi sein ist quasi ein Beruf. Das weiß nicht nur Paris Hilton, sondern auch Hennes, das Maskottchen des 1. FC Köln. Auf dem Rasen steht er regelmäßig im Rampenlicht, die Handgreiflichkeiten von Anthony Ujah gegen ihn machten Schlagzeilen, er hat eine eigene Facebookseite. Auch sein Privatleben versteckt Hennes VIII. nicht vor der Öffentlichkeit. Nachdem er vor einigen Tagen Stiefvater von zwei süßen Zicklein wurde, suchte der Geißbock vor Publikum im Kölner Zoo die Namen des Nachwuchses aus.

Bei dem Namens-Voting des Express gab es 250 Vorschläge, aus fünf Alternativen durfte Hennes einen wählen. Auf den Zetteln lagen Karotten, um die Entscheidung zu versüßen. Während Mutter Anneliese sich gleich dem Gemüse widmete, schnappte Hennes sich das Papier und ließ die Möhren links liegen.

"Super, ist ein kölscher Name"

Die Wahl des Geißbocks fiel auf die Namen "Henneschen & Bärbelchen". "Ich darf es ja nicht sagen, aber ich hatte auch schon die Idee sie so zu benennen, weil es einfach super passt", sagte Zoodirektor Theo Pagel. "Das passt super, ist ein kölscher Name. Wir sind glücklich, dass die Wahl darauf gefallen ist."

Hennes scheint sich im Zoo mittlerweile gut eingelebt zu haben und glücklich mit seiner Liebsten Anneliese und dem Leben im Tierpark zu sein. "Der Stiefvater hat sich mittlerweile daran gewöhnt", sagt Pagel. "Am Anfang war es ein bisschen: ‚Na, was ist denn das?‘ Das kannte er alles nicht." Nun sind die vier eine glückliche Patchwork-Familie.

Das der Nachwuchs Hennes als Maskottchen beim FC Köln beerben wird, ist aber unwahrscheinlich, selbst wenn der Verein Interesse hätte. "Sollte das der Fall sein, muss der FC aber mich fragen, ob wir diesen Hennes zur Verfügung stellen", sagt Pagel. "Ich denke aber eher nicht." Denn das Tier, das Hennes ähnlich sieht, ist eine Ziege und kein Geißbock.

Bärbelchen wird also wohl nicht in die Fußstapfen des Papas steigen. Im Zoo sind die Tiere vermutlich auch sicherer vor Attacken von jubelnden Fußballern. Um prominent zu bleiben, muss die Familie also mit weiteren Homestories Einblick in ihr Leben geben.

mka
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.