HOME

Wellenreiten für Vierbeiner: Hunde, die surfen, beißen nicht

Sollten Sie bei Ihrem nächsten Strandspaziergang einen Hund auf einem Surfbrett sehen, müssen Sie nicht zum Augenarzt gehen. Hunde-Surf-Events sind keine Seltenheit mehr. Welche Figur die Vierbeiner auf dem Surfbrett machen, fällt unterschiedlich aus.

Von Schülerpraktikant Arne Torikka

Am vergangenen Wochenende fand das alljährliche Surf City Event in Kalifornien statt. Jedoch handelt es sich dabei nicht um ein normales Surfevent, da Hunde auf das Brett steigen und versuchen, möglichst schnell und lange auf der Welle zu reiten. Wenn man sich denkt, dass dies einmalig ist, liegt man falsch. Das Surf City ist nicht das einzige Hunde-Surf-Event der Welt. Auch in anderen Ländern reiten Hunde auf den Wellen.

Für uns Menschen ist es ein großer Spaß, aber wer weiß schon, wie die Hunde darüber denken? Der Ablauf ist jedenfalls immer  gleich: Der Hund erhält eine Schwimmweste und lässt sich von seinem Herrchen mit dem Surfbrett hinausschieben, um auf einen geeigneten Moment zu warten. Rollt die perfekte Welle an, bringt  das Herrchen den Hund in Position und los geht's: Auf vier Pfoten stellen sich die kostümierten Wellenreiter der wackeligen Herausforderung.

Manche verteidigen ihre Titel über Jahre

Für die Gewinner winkt in jeder Gewichtsklasse ein Preis. Alle anderen Teilnehmer erhalten eine Medaille. Eine der Disziplinen trägt den Titel Tandem-Surf, hierbei treten zwei Hunde auf einem Brett an, was doppelten Spaß verspricht - zumindest beim Zuschauen. 

Jetzt kann man sich denken, dass es vom Glück bzw. der richtigen Welle abhängt, wie gut ein Hund surfen kann. Das stimmt jedoch nicht so ganz, da es Hunde gibt, die teilweise über Jahre hinweg ihren Titel in einer Gewichtsklasse verteidigen. Ist das purer Zufall oder haben manche Vierbeiner einfach ein Talent zum Surfen? Höchstwahrscheinlich ist es, genau wie beim Menschen, eine Frage des Trainings. Für uns Zweibeiner sind sie jedoch alle lustig anzuschauen.

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?