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Im Alter von 94 Jahren: Sturmgewehr-Erfinder Kalaschnikow gestorben

Die Ak-47, das von ihm erfundene Sturmgewehr, hat seinen Namen zu einem weltweiten Begriff gemacht: Der Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

Der russische Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilten die Behörden der Teilrepublik Udmurtien der Agentur Interfax zufolge am Montag mit. Das nach ihm benannten Sturmgewehr gilt als das am meisten verbreitete Gewehr der Welt.

Kalaschnikow hatte im November einen Schwächeanfall erlitten. Er wurde auf die Intensivstation einer Klinik in Ischewsk rund 1100 Kilometer südöstlich von Moskau gebracht. Dort sei er jetzt gestorben, teilten die Behörden mit.

Der am 10. November 1919 in Kurja in der russischen Teilrepublik Altai geborene Mann hatte die AK-47 mit dem gekrümmten Magazin im Zweiten Weltkrieg entwickelt, als er an der "perfekten Waffe zum Heimatschutz" tüftelte.

dho/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?