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Problemwölfe: Jagdpräsident will Wölfe ins Saarland abschieben

Seit Jahren machen Wölfe Probleme in Deutschland. Der Präsident des Brandenburger Landesjagdverbandes, Dirk-Henner Wellershoff, plädiert jetzt dafür, Wölfe ins Saarland abzuschieben. 

Ein Wolfsgesicht

Wölfe ins Saarland abschieben – der Jagdverbandspräsident hält das für die beste Lösung 

DPA

Sie sorgen immer wieder für Ärger in Deutschland, sollten erst abgeknallt, jetzt abgeschoben werden: Problemwölfe. Die Wölfe vermehren sich stetig weiter, reißen Schafe, dürfen selbst aber nur in Ausnahmefällen erschossen werden.

Der Präsident des Brandenburger Landesjagdverbandes, Dirk-Henner Wellershoff, hat nun eine, wie er findet, ganz einfache Lösung für die Problemwölfe gefunden: ins Saarland abschieben.  

Seine Forderung solle man zwar "mit einer Prise Sarkasmus sehen", dennoch ist seinen Worten zu entnehmen, dass er seine Idee zumindest halb ernst meint. "Da, wo Wölfe Probleme bereiten, nimmt man sie ganz gezielt raus – dafür brauchen wir konkrete Handlungsmöglichkeiten, die haben wir im Moment aber nicht", sagte Wellershoff.

"Narkotisiert sie und bringt sie in Gegenden, wo es noch keine Wölfe gibt" 

"Ich habe immer gesagt, ich muss die nicht umbringen. Narkotisiert sie und bringt sie in Gegenden, wo es noch keine Wölfe gibt, zum Beispiel ins Saarland oder nach Hessen und bürgert sie aus."

Die meisten Wölfe leben laut der Dokumentationsstelle des Bundes in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Wellershoff ist nicht der Erste, der dafür plädiert, die Wölfe loszuwerden. Die AfD-Kreistagsfraktion im Landkreis Harburg hatte 2018 vorgeschlagen, Wölfe, die nicht aus Deutschland stammen, abzuknallen.

Quellen: Märkische Allgemeine Zeitung, dpa 

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ame