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Jüngste Weltumseglerin aller Zeiten: 16-jährige Laura Dekker am Ziel

Nach über eineinhalb Jahren endlich am Ziel: Die 16-jährige Laura Dekker aus den Niederlanden ist am Abend im Hafen von St. Martin eingelaufen und hat ihre Weltumsegelung erfolgreich beendet.

Die 16-jährige Weltumseglerin Laura Dekker hat Geschichte schreiben: Am Abend ist die junge Niederländerin nach anderthalbjähriger Segeltour um die Welt auf der Antillen-Insel St.-Martin in der Karibik angekommen. Mit einer großen Willkommensfeier, an der neben ihrer Familie auch offizielle Vertreter der Insel teilnehmen, wird die jüngste Weltumseglerin der Geschichte gefeiert.

Sie war am 21. August 2010 im Alter von 14 Jahren mit ihrer Yacht "Guppy" vom Hafen von Gibraltar aus zu ihrem Abenteuer aufgebrochen. Bisherige Rekordhalterin ist die Australierin Jessica Watson, die drei Tage vor ihrem 17. Geburtstag von ihrer Weltumseglung zurückkehrte; Dekker wird hingegen erst am 20. September 17 Jahre alt.

Ihre Fahrt hatte wegen ihrer Jugend auch für Kritik gesorgt. So wollte sie ursprünglich von Portugal aus starten, die dortigen Behörden untersagten dies jedoch.

Erinnerungen an Abbys Alarmbojen

Mitarbeiter des niederländischen Jugendschutzes hatten seinerzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Lauras Start zu unterbinden. Ehe sie 2010 die Hoheitsgewässer der Niederlande verlassen durfte, musste Laura einen langen Streit vor verschiedenen Gerichten über sich ergehen lassen.

Zeitweise wurde das Erziehungsrecht ihres Vaters und der von ihm geschiedenen deutschen Mutter Babs Müller eingeschränkt, und Laura unter Aufsicht des Jugendamtes gestellt. Sie reagierte bockig, ja verzweifelt. Über Nacht floh sie in die Karibik, um sich dort ein Boot zu besorgen, wurde erwischt und nach Holland zurückgebracht. Später war in Medienberichten gar von einem Selbstmordversuch die Rede.

mai/AFP / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?