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Ihr kommt hier nicht rein: Türsteher verwechselt Priester mit feierwütigen Junggesellen

In der walisischen Hauptstadt Cardiff wollte eine Gruppe Priester, gekleidet im traditionellen Ornat, einen feucht-fröhlichen Abend im Pub verbringen. Der Türsteher hielt sie allerdings für Fake-Priester und gewährte ihnen keinen Zutritt.

Zwei Priester im traditionellen Ornat.

So oder so ähnlich müssen die Priester vor dem Pub gekleidet gewesen sein. Der Türsteher hielt sie für Feierlustige auf einem Junggesellenabschied.

Eine Situation, die sich so vielleicht auch auf der Reeperbahn in Hamburg hätte abspielen können. Eine Gruppe von Priestern war im walisischen Cardiff unterwegs und wollte sich in einem Pub niederlassen, um den Abend bei dem ein oder anderen Bier ausklingen zu lassen.

Doch den Geistlichen wurde kein Einlass gewährt. Der Türsteher des Pubs kaufte den im traditionellen Ornat gekleideten Priestern nicht ab, dass sie wirklich Geistliche seien. Der Mann hielt die Gruppe offensichtlich für eine Horde Feierlustige, die im Pub einen Junggesellenabschied feiern wollten.

Junggesellenabschiede auf britische Art

"Sorry, Gentlemen, bei uns sind weder Verkleidungen noch Junggesellen-Abschiede erlaubt", sollen die überraschten Priester am Eingang zu hören bekommen haben, berichtete die britische Agentur PA am Dienstag. Der Manager erkannte jedoch den Fehler des Türstehers. Unter dem Applaus der übrigen Gäste habe eine Runde Freibier schließlich das Problem gelöst. Einer der Priester berichtete britischen Medien am Dienstagabend, dass dies nicht der erste Vorfall dieser Art sei. Erst wenige Tage zuvor sei ihnen etwas Ähnliches passiert.
Junggesellen-Abschiede, bei denen sich die Männer verkleiden, sind in Großbritannien sehr populär.

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fk / DPA