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Verhaftet Mallorca: Brite verpasst eigene Hochzeit wegen Junggesellenabschied

Junge Leute in Badekleidung stoßen mit Getränken an
Fast wie im Film "Hangover": Ein Bräutigam aus Großbritannien verpasste wegen einer wilden Party auf Mallorca und den Folgen seine eigene Hochzeit (Symbolbild)
© DisobeyArt / Getty Images
Ein wirklich filmreifer Auftritt: Eine Gruppe aus Großbritannien reist nach Mallorca, um den Junggesellenabschied eines Mannes zu feiern – doch die Party eskaliert. Eine Kaution von 6000 Euro verhindert die Rückreise in die Heimat – und lässt die geplante Hochzeit ins Wasser fallen.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RTL.de.

Beim Junggesellenabschied lassen es viele Männer noch einmal richtig krachen, bevor sie den Bund fürs Leben eingehen und sich (vielleicht für ewig) an eine Frau binden. Bei diesem Junggesellenabschied auf Mallorca scheint es ordentlich rund gegangen zu sein. So sehr, dass ein junger Brite von der spanischen Polizei festgenommen wird. Weil ihm der zuständige Richter den Reisepass abnimmt und die Kaution nicht rechtzeitig überwiesen werden kann, verpasst der Mann deshalb seine eigene Hochzeit. Wie diese Nachricht wohl bei der Braut ankommt?

Magaluf auf Mallorca: Partyhochburg der Briten

Diese Geschichte könnte als die europäische Version des Films "Hangover" bezeichnet werden. Wie in dem Hollywoodstreifen reist eine Gruppe aus Großbritannien nach Mallorca, um dort den Junggesellenabschied eines Mannes zu feiern. Während deutsche Partytouristen den Ballermann bevorzugen, ist Magaluf als Partyhochburg der Briten bekannt. Der Ort im Westen der Insel ist das Ziel der Reisegruppe. Dort feiern sie die letzten Stunden des Mannes in Freiheit – im doppelten Sinne. Denn die Party eskaliert: Der Bräutigam im spe wirft ein zuvor von ihm gemietetes Motorrad ins Meer. Die Aktion bleibt nicht unbeobachtet, die Guardia Civil, die spanische Polizei, schreitet ein und verhaftet den jungen Briten.

Hochzeit bereits am nächsten Tag geplant

Für die wirklich dumme Aktion im Partyrausch wird der junge Brite direkt dem zuständigen Richter vorgeführt. Bereits für den nächsten Tag ist in der britischen Heimat die Hochzeit geplant. Doch der Richter kennt kein Erbarmen: Er nimmt dem Feierwütigen wegen Fluchtgefahr den Reisepass ab und verhängt eine Kaution in Höhe von 6000 Euro, über die der Bräutigam in spe so nicht verfügt. Hilfe aus der Heimat muss her beziehungsweise eine Überweisung der Summe. Erst, wenn er die Kaution zahlt, darf er ausreisen.

Dank des Brexits kommt es für den jungen Mann noch schlimmer: Überweisungen dauern wegen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union mittlerweile deutlich länger als früher, wie das "Mallorca Magazin" berichtet. Somit kann der Brite nicht, wie geplant, am Tag nach dem Junggesellenabschied ins Flugzeug steigen und vor den Altar treten. Die Hochzeit fällt ins Wasser. Zurück bleiben ein wahrscheinlich ziemlich verkaterter und reumütiger Bräutigam, 6000 Euro weniger auf dem Konto sowie eine vermutlich recht verärgerte Braut. Wie genau sie auf die Mitteilung, dass sie ihre Hochzeit wegen eines eskalierten Junggesellenabschieds verschieben muss, reagiert, ist nicht bekannt.

Feierwütige Britinnen singen mitten auf der Partymeile von Magaluf auf Mallorca.

Sehen Sie im Video: Die Inzidenz auf der Urlaubsinsel geht gerade steil nach oben. Seit dem letzten Wochenende dürfen auch britische Touristen einreisen – mit negativem Coronatest. Und 270 Flieger aus dem Virusvariantengebiet Großbritannien kamen auch direkt. Wie ist Lage aktuell? 

RTL.de/lha

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