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Klimawandel: Zyklon "Gita" wütet in Neuseeland

Mehrere Tausend Menschen sind von der Versorgung abgeschnitten, Straßen unpassierbar und große Teile des Landes überschwemmt. Der Zyklon "Gita" hat die Südinsel Neuseelands ins Chaos gestürzt und rückt den Klimawandel erneut in den Fokus.

Zyklon "Gita" in Neuseeland

Ein mutiger Fotograf versucht sich während des Zyklons "Gita" in Neuseeland an dem perfekten Foto

DPA

Rund 6000 Menschen sind nach Zyklon "Gita" auf der Südinsel Neuseelands von der Außenwelt abgeschnitten. Mehrere Erdrutsche blockierten eine Straße, so dass der Ort Port Tarakohe an der bei Touristen populären Golden Bay auf dem Landweg nicht mehr erreichbar ist, wie der lokale Katastrophenschutz am Mittwoch mitteilte. Die Straße freizuräumen werde mehrere Tage dauern. Zur Versorgung der festsitzenden Anwohner und Touristen würden nun Lebensmittel mit Kähnen gebracht.

In weiten Teilen des Landes kam es durch den Zyklon mit starkem Wind und Regen zu Überflutungen. Die Schäden waren dennoch nicht ganz so schlimm wie befürchtet: Der Sturm sei anders gezogen als erwartet, teilte die Stadt Christchurch mit. Die Großstadt hob den Ausnahmezustand inzwischen auf, zwei Provinzen hielten ihn zunächst noch aufrecht.

Neuseeland: Zyklon "Gita" zieht weiter

Über Tote oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Der schlimmste Teil des Sturms sei vorbei, sagte die nationale Katastrophenschutzchefin Sarah Stuart-Black. Dennoch werde in einigen Regionen weiter starker Regen und Sturm erwartet.

Während landesweit die Aufräumarbeiten liefen, versammelten sich in der Hauptstadt Wellington 160 Politiker und Klimaexperten zur Pacific Climate Change Conference. Häufige extreme Stürme als Folge des Klimawandels waren ein Thema auf ihrer Agenda.

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sve / DPA
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?