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Krieg in Libyen: NATO schickt "Kontaktmann" zu Rebellen

Die NATO will ihren Kontakt zu den libyschen Aufständischen ausbauen. Ein Verbindungsmann der Organisation soll dafür in die Rebellenhochburg Bengasi geschickt werden.

Die NATO schickt einen zivilen Verbindungsmann in die libysche Rebellenhochburg Bengasi. Die Botschafter der 28 NATO-Länder einigten sich am Dienstagabend in Brüssel darauf, einen zivilen Verbindungsmann nach Bengasi zu schicken. Das wurde aus Kreisen der Militärallianz laut. Demnach soll der Vertreter in Bengasi als "Kontaktmann" der NATO zur libyschen Opposition dienen. Der Verbindungsposten werde wahrscheinlich mit einem Diplomaten aus einem der NATO-Mitgliedsländer besetzt.

Die genaue Funktion des Verbindungsmannes muss den Angaben zufolge aber noch ausgearbeitet werden. NATO-Sprecherin Carmen Romero hatte am Dienstag gesagt, die Mission solle die politischen Kontakte mit dem in Bengasi ansässigen Nationalen Übergangsrat verbessern.

liri/AFP / AFP
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