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Las Vegas: Schießerei mit drei Toten auf dem "Strip"

Eine Szene wie aus einem Film: Früh morgens wird aus einem Geländewagen mit dunklen Scheiben auf einen Maserati geschossen. Dann ein Crash, ein Feuerball. Drei Menschen starben in Las Vegas.

Tödliches Ende einer wilden Verfolgungsjagd mit Schießerei in der amerikanischen Spielerstadt Las Vegas: US-Medien berichten unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Associated Press, aus einem schwarzen Range Rover sei am frühen Donnerstagmorgen mitten im Vergnügungsviertel der Stadt auf einen Maserati gefeuert worden. Der Sportwagen sei dann in ein Taxi gerast. Es habe einen Feuerball gegeben, drei Menschen seien getötet worden - und der Range Rover sei davongerast. Warum geschossen wurde, konnte die Polizei nicht sagen.

Der Sender ABC News zeigte auf seiner Website ein Foto von dem völlig ausgebrannten Sportwagen. Die Schießerei habe sich in der Früh um 4.30 Uhr auf der weltbekannten Vergnügungsmeile ereignet.

Großfahndung nach dem Range Rover

Zunächst hatte es geheißen, Insassen aus beiden Autos hätten sich eine Schießerei geliefert. ABC berichtete jedoch zuletzt, es sei unwahrscheinlich, dass auch aus dem Maserati geschossen worden sei. Mit dieser Aussage zitiert der Sender den Polizisten John Sheahan.

Die Polizei fahnde nach dem schwarzen Range Rover mit abgedunkelten Scheiben. Der Vorfall habe sich auf der Kreuzung zwischen Flamingo Avenue und dem Las Vegas Boulevard ereignet. In der Nähe befinden sich auch einige der bekanntesten Casinos der Stadt, darunter das Bellagio, der Caesars Palace und das Bally's. Die Kreuzung war noch Stunden nach dem Crash gesperrt. Die Vergnügungsmeile in der Stadt, genauer ein Teil des Las Vegas Boulevard, wird auch "Las Vegas Strip" genannt.

Alles in allem seien fünf Fahrzeuge in den Crash verwickelt gewesen, hieß es. Die Toten seien der Fahrer des Maserati, ein Taxifahrer und ein Passagier eines Taxis. Mehrere Menschen seien verletzt in Krankenhäuser eingeliefert worden, darunter ein Beifahrer aus dem Maserati. Bis auf eine Person hätten alle Patienten das Krankenhaus inzwischen schon wieder verlassen können.

anb