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Nach dem Amoklauf von Newtown: Als das Böse das Paradies besuchte

Das Massaker hat Newtown für immer verändert. Das Paradies wurde vom Bösen heimgesucht. Die Bewohner taumeln durch eine neue, brutalere Welt. Szenen aus dem Unglücksort.

Von Karsten Lemm, Newtown

Es ist ein Albtraum. 20 Kinder hat Adam Lanza am Freitag in der Sandy-Hook-Grundschule erschossen, sechs Frauen, die in der Schule arbeiteten - und zuvor seine Mutter, Nancy Lanza. Nach und nach gelangen immer mehr Details der Bluttat an die Öffentlichkeit. Wie viele Kugeln aus seinem halbautomatischen Gewehr die Körper durchschlugen, wie entsetzt selbst Gerichtsmediziner sind, wie heldenhaft und selbstvergessen sich die Lehrerinnen dem Mörder entgegenwarfen. Noch ist nicht klar, was Adam Lanzas Amoklauf auslöste, wie es zu dieser Wahnsinnstat kommen konnte. Das "Warum?" ist unbeantwortet. Klar ist nur, welches Leid er verursacht hat. Und klar ist, dass diese Tat unausweichlich mit dem Namen Newtown verknüpft bleiben wird. "Das Böse hat unsere Gemeinde besucht", sagte Connecticuts Gouverneur Dan Malloy am Freitag. Wie geht diese Gemeinde mit diesem "Besuch" um?

Hilflose Hilfsbereitschaft

Vor der der improvisierten Gedenkstätte an der freiwilligen Feuerwehrstation von Sandy Hook stehen Myra Leuci, 47, Finanzmanagerin, und ihr Mann Anthony Leuci, 46. Das Paar hat drei Söhne im Alter von neun, 13 und 15 Jahren. Keines der Kinder ging auf die Elementary School, aber der Neunjährige, Steven, war im selben Ringer-Club wie eines der Opfer. "Das Training findet hier in der Schule statt", sagt Myra Leuci und nickt mit dem Kopf in Richtung Grundschule. "Vorige Woche erst hat die Mannschaft eine Bronzemedaille gewonnen."

Ein automatischer Anruf gab am Freitagmorgen Alarm: Die Schulen waren im Ausnahmezustand, im "Lock-Down Mode". Es gab keine weitere Erklärung. "Ich habe mir erst gar nichts dabei gedacht", sagt Myra Leuci. "Wir hatten so etwas schon öfter. Einmal war einer aus dem Gefängnis ausgebrochen, und im vorigen Jahr hatten wir einen Bären in der Stadt." Selbst als klar wurde, dass es um eine Schießerei ging, machte sie sich noch keine großen Sorgen: Die USA sind ein Land, das Woche für Woche fast 600 Menschen durch Waffengewalt verliert - 30.000 im Jahr, eine Stadt so groß wie Newtown. "Dass an der Schule selbst etwas passiert sein könnte, lag mir völlig fern", sagt Leuci. "An Columbine habe ich in keinem Augenblick gedacht."

Erst als das Sirenengehäul der Kranken- und Polizeiwagen kein Ende nahm, als die ersten Medienberichte alle Augen der Nation auf ihr verschlafenes Städtchen in Neuengland lenkten, setzte auch bei der dreifachen Mutter der Ausnahmezustand ein: Zwar waren ihre eigenen Kinder sicher - ihr 15-jähriger Sohn musste in der Highschool stundenlang in einem Schrank ausharren, bis der "Lock-Down-Mode" aufgehoben wurde; er schickte der Mutter eine SMS: "I’m safe.") - doch eine gute Freundin bangte um das Überleben ihrer Tochter, die auf die Grundschule geht. Mit einer Gruppe von Müttern wartete Leuci auf die erlösende Nachricht. "Wir kauerten vor dem Fernseher und hofften, dass alles gut ausgeht."

Tatsächlich hatte die Tochter der Freundin Glück und überlebte unversehrt. Für Leuci, eine New Yorkerin, die in der Provinz die Idylle suchte, ist die Tragödie unfassbar: "Dies ist ein Paradies. Wir sind eine große Familie." Seit 16 Jahren lebt sie mit Mann und Kindern in Newtown, keine fünf Kilometer vom Ort der Tragödie entfernt. "Wir wissen immer noch nicht, wer alles betroffen ist", sagt sie am Samstagnachmittag. Die Sonne geht langsam unter, es ist knapp über null Grad, Leuci hält sich an einem halbleeren Pappbecher Kaffee fest. Seit etwa einer halbe Stunde ist sie mit ihrer Familie hier. "Wir wollten nicht zu Hause herumsitzen", sagt sie. "Wir wollten unsere Unterstützung zeigen, deshalb sind wir hierher gekommen. Dies ist so eine eng verwobene Gemeinde. Wann immer jemand Hilfe braucht, sind wir für einander da. Wir kochen, wir trösten - jeder weiß, dass er sich auf die anderen verlassen kann." Und doch ist diesmal etwas anders. Sie fühlt sich hilflos in ihrer Hilfsbereitschaft. "Wir wissen nicht recht, was wir tun können", sagt Leuci. "Es gibt ja keine Wegweiser für solche Ausnahmesituationen."

Das Böse platzt in die ländliche Idylle

Kris Schwartz, 36, und seine Frau Heather Hintzen-Schwartz, 35, schieben ihre Tochter Jocelyn, 2, im Kinderwagen vor sich her. Auch sie sind zur Gedenkstätte am Feuerwehrhaus gekommen, werden umringt von Kamerateams, Fotografen und Reportern aus aller Welt, die sich auf jeden Trauernden stürzen, von dem sie sich Bilder, Tonschnipsel und Zitate erhoffen. Schwartz hat dafür Verständnis, er arbeitet als Produzent beim Sportsender ESPN. Seine Frau ist Röntgenspezialistin im nahen Norwalk in Connecticut. Vor vier Jahren zog das Paar, ursprünglich in New Jersey aufgewachsen, nach Newtown - nicht zuletzt wegen der Kinder: "Die Schulen hier sind hervorragend", sagt Schwartz. "Die Leute sehr anständig." Dazu kommt die ländliche Idylle. "Es ist ruhig, und man hat viel Platz. Häuser sind erschwinglich, selbst mit großem Garten."

Das Massaker an der Schule hat dem ein Ende gesetzt. Und es war ja nur das jüngste in einer traurigen Serie allzu ähnlicher Fälle. "Wir sind beinahe soweit, dass man seinen Kindern Selbstverteidigung beibringen muss, wenn sie in die Schule kommen", sagt Schwartz. Jocelyn, ein quirliges, lustiges Mädchen mit Blondschopf, das im Kinderwagen herumkaspert, während seine Eltern sich unterhalten, hat noch einige Jahre Zeit, ehe es in die Schule kommt. Bis dahin soll das Kind von allem Brutalen abgeschirmt werden: "Sie bekommt im Fernsehen definitiv nichts mit Gewalt zu sehen", sagt Schwartz.

Für ihn ist klar, dass etwas passieren muss. "Wir brauchen schärfere Waffenkontrollen und müssen die Background-Checks verbessern." Auch wenn Waffenbesitz grundsätzlich ja völlig in Ordnung sei: "In der Familie meiner Frau sind viele begeisterte Jäger - also haben sie einfache Gewehre für die Jagd. Dagegen ist nichts zu sagen. Aber Glock-Pistolen und Maschinengewehre? Wozu?" In seinen Augen ist es kein Wunder, dass die USA bei Gewaltverbrechen einen unrühmlichen Spitzenplatz unter den Industrienationen einnehmen.

Auch Schwartz und seine Frau wissen am Samstagnachmittag noch nicht, ob womöglich Freunde oder Bekannte direkt von dem Unglück betroffen sind. "Wir wollen den Familien ihren Frieden lassen", sagt Schwartz - auch wenn er und seine Frau mit der Frage ringen, wie sie besser helfen könnten. Für den Augenblick versagen alle Mechanismen, diese Tragödie ist beispiellos in der eigenen Erfahrungswelt. "Man kann Kerzen anstecken und Teddybären niederlegen", sagt Schwartz, aber das habe etwas vergleichsweise Hilfloses: "Es ist nicht wie bei Hurrikan 'Sandy' - da kann man hinterher gemeinsam aufräumen und sich gegenseitig unter die Arme greifen." Newtown war fünf Tage ohne Strom, nachdem "Sandy" über Connecticut hinweggefegt war. Schwartz hat einen Generator, und so konnte er die Nachbarn bei sich kochen und duschen lassen.

Am späten Samstagnachmittag veröffentlicht die Polizei die Namen der Opfer, in alphabetischer Reihenfolge, versehen mit den Geburtsdaten. 20 Namen sind mit Daten aus dem Jahr 2006 oder 2007 versehen.

Am späten Sonntagnachmittag soll US-Präsident Barack Obama in Newtown eintreffen. Er wird auf einer Gedenkfeier sprechen und auch Familien der Opfer treffen.

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?