VG-Wort Pixel

Nach Lawinenunglück in Österreich Niederländischer Prinz Friso schwebt weiter in Lebensgefahr

Am Tag nach seinem schweren Lawinenunfall schwebt Prinz Johan Friso, der zweitälteste Sohn der niederländischen Königin Beatrix, weiter in Lebensgefahr.

Der niederländische Prinz Johan Friso schwebt nach einem Lawinenunglück in Österreich nach Palastangaben weiterhin in Lebensgefahr. Der Sohn von Königin Beatrix habe "eine ruhige und stabile Nacht" auf der Intensivstation der Universitätsklinik von Innsbruck verbracht, sei aber "weiterhin nicht außer Gefahr", teilte das niederländische Königshaus am Samstag in Den Haag mit. Nach Angabe der behandelnden Ärzte habe sich sein Zustand nicht verändert.

Johan Friso war am Freitag beim Skifahren abseits der Piste bei Lech in Vorarlberg von einer Lawine erfasst worden und hatte 20 Minuten unter den Schneemassen gelegen, ehe er von Einsatzkräften geborgen werden konnte. Laut österreichischen Presseberichten musste er wiederbelebt werden, bevor er per Hubschrauber ins Innsbrucker Krankenhaus gebracht wurde. Königin Beatrix und Johan Frisos Frau Mabel Wisse Smit waren bereits am Freitag ins Krankenhaus geeilt, am Abend reisen auch das Kronprinzenpaar Willem Alexander und Maxima sowie der jüngste Bruder Constantijn und dessen Frau nach Innsbruck.

Laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA nahm die Staatsanwaltschaft inzwischen Ermittlungen zu dem Lawinenunglück auf.

jwi/AFP AFP

Mehr zum Thema

Newsticker