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Neunjährige getötet: Ein halbes Jahr lang suchte Frankreich nach der kleinen Maelys - nun wurde ihre Leiche gefunden

Im August vergangenen Jahres verschwand die neunjährige Maelys spurlos von einer Hochzeitsfeier. Die Ermittler gingen früh von einem Verbrechen aus. Nun wurden die Befürchtungen traurige Gewissheit.

Eine Mutter und Tochter stehen vor einer Gedenkstätte für Maelys de Araujo.

Eine Mutter und Tochter stehen vor einer Gedenkstätte für die getötete Neunjährige in Le Pont-de-Beauvoisin.

AFP

Die Leiche eines neunjährigen Mädchens, das monatelang vermisst worden war, wurde am Mittwoch in den französischen Alpen gefunden. Zuvor hatte der einzige Verdächtige in dem Vermisstenfall, ein 34-jähriger Ex-Soldat, gestanden, das Mädchen "unbeabsichtigt" getötet zu haben, wie "Le Mondeberichtet. Zuvor hatte die Polizei im Kofferraum seines Autos Blutspuren der kleinen Maelys gefunden. 

Die Neunjährige war am 27. August 2017 von einer Hochzeitsfeier in Pont-de-Beauvoisin, nördlich von Grenoble, verschwunden. Bereits früh gingen die Ermittler von einem Verbrechen aus, und früh geriet auch der 34-Jährige in den Fokus. Er war ebenfalls Gast bei der Feier und wurde am darauffolgenden Tag dabei beobachtet, wie er fast zwei Stunden sein Auto reinigte. Am 3. September 2017 wurde der Mann in Untersuchungshaft genommen, bestritt jedoch die Tat.

Bis zum 14. Februar. Bei einer Befragung gab der mutmaßliche Täter zu, das Mädchen getötet und ihre Leiche vergraben zu haben, berichtet "Le Monde". Er führte die Ermittler zum Waldstück, in dem er die Leiche versteckt hatte. Der hohe Schnee erschwerte den Einsatzkräften die Suche, doch schließlich konnten sie die Leiche der Neunjährigen bergen. 

Mutter meldet sich bei Facebook zu Wort

Wie die BBC berichtet, können die Ermittler durch die neuen Aussagen des mutmaßlichen Täters den Tathergang zum Teil rekonstruieren. Demnach starb das Mädchen nur wenige Kilometer von der Hochzeitsfeier entfernt. Der 34-Jährige legte ihre Leiche in der Nähe der Feierlichkeiten ab und kehrte zur Party zurück, wo er noch mindestens eine halbe Stunde verbrachte. Erst anschließend vergrub er die Leiche in einem Wald. Wie Le Monde berichtete, bat der mutmaßliche Täter laut seinem Anwalt unter Tränen um Entschuldigung. Zum genauen Ablauf der Tat schweigt der Festgenommene.

Die Mutter des getöteten Mädchen schrieb auf Facebook. "An den Mörder meiner Tochter: Sie wird dich Tag und Nacht in deinem Gefängnis verfolgen, bis du stirbst und zur Hölle fährst (...). Möge der Gerechtigkeit Genüge getan werden und nie wieder wird ein Kind eine solche Tat erleiden."


Der mutmaßliche Täter wird mit mehreren anderen Verbrechen in der Region in Verbindung gebracht. Darunter das Verschwinden eines 23-Jährigen im April 2017. Er bestreitet eine Verbindung zu dem Fall.

ar
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.