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USA Mann verprügelt 67 Jahre alte Frau und beleidigt sie rassistisch – nun muss er 17 Jahre hinter Gitter

Ein Screenshot aus dem Video, das die Tat zeigt.
Ein Screenshot aus dem Video, das die Tat zeigt.
Die Tat schockierte New York: Aus dem Nichts tritt ein Mann hinter eine ältere Frau, schlägt sie immer und immer wieder. Ein Video nimmt die Attacke auf. Nun fiel das Urteil gegen den Gewalttäter.

Asiatisch gelesene Menschen sind immer wieder von rassistischen Attacken betroffen. Vor allem während und seit der Corona-Pandemie gab es etliche Vorfälle, bei denen es zu Beleidigungen oder sogar tätlichen Übergriffen kam.

Ein Vorfall aus New York sorgte jedoch im März für besonderes Entsetzen: So brutal und so gut dokumentiert war die Prügel-Attacke eines Mannes, der vor laufender Kamera insgesamt 125 Mal auf eine ältere Frau einschlug. Am Ende des Videos blutete die Frau und hatte mehrere Knochenbrüche im Gesicht davongetragen.

Der physische Angriff war zwar schlimm, es war aber nicht der einzige Aspekt der Tat: Tammel E., der Mann aus dem Video und ein Nachbar der älteren Frau, beleidigte die ältere Dame zudem noch als "asiatische Schlampe" und spuckte ihr ins Gesicht.

17 Jahre Haft für rassistischen Angriff

E. wurde noch am selben Tag festgenommen und saß seitdem bereits in Untersuchungshaft. Für seine Tat hat ein Gericht in New York den Mann nun zu einer hohen Strafe verurteilt. Den Vorwurf der "Hasskriminalität" hatte Tammel E. zwar bereits während der Verhandlung eingeräumt. Auch dieses Geständnis schützte ihn aber nicht vor einer Haftstrafe von 17 Jahren hinter Gittern.

Die zuständige Richterin Miriam E. Rocah führt dazu aus: "Dieser Fall hat nicht nur das Opfer und ihre Familie traumatisiert, sondern auch ihre Nachbarn in der Stadt Yonkers, die Gemeinschaft in Westchester und große Teile der Gemeinschaft der asiatischen Amerikaner und Pazifikinsulaner im ganzen Land."

Wie es der Frau aus dem Video inzwischen geht, ist nicht bekannt. Ihre Pro-Bono-Anwältin (übernehmen Prozesse kostenlos) sagte, dass sie ihren Gesundheitszustand und ihre Privatsphäre schützen wolle.

Quelle:  NBC News

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