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Ölbohrungen gestoppt: Greenpeace-Aktivisten besetzen Bohrinsel

Eine Woche lag Greenpeace vor der Küste Grönlands auf der Lauer. Im Morgengrauen schlug die Umweltorganisation zu. Vier Aktivisten enterten eine Bohrinsel und stoppten die Ölbohrungen. Das Quartett richtet sich auf einen längeren Verbleib ein.

Vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace sind am Dienstag auf eine Ölplattform in der Arktis vor Grönland geklettert. Mit der Aktion hätten sie Probebohrungen der schottischen Firma Cairn Energy gestoppt, teilten die Umweltschützer am Dienstag in Berlin mit. Greenpeace will mit der Aktion auf die Gefahren der Ölförderung in den arktischen Gewässern aufmerksam machen.

Die Aktivisten durchbrachen nach Polizeiangaben eine 500 Meter lange Sicherheitsabsperrung um die Bohrinsel. Dadurch sei der Betrieb auf der Ölplattform automatisch eingestellt worden. Anschließend hätten sich die Umweltaktivisten dort festgebunden. Die Polizei kündigte an, die Greenpeace-Aktivisten festzunehmen. Die dänische Marine war vor Ort, griff aber nicht ein. Man wolle abwarten, wie sich die Lage entwickele, teilte ein Sprecher der Marine mit. Schlauchboote stünden aber bereit, sollten die Aktivisten ins Wasser fallen.

Seit rund einer Woche liege das Greenpeace-Schiff "Esperanza" zwischen zwei Bohrplätzen von Cairn Energy, teilte die Umweltorganisation mit. Mehr als 30 internationale Umweltschützer seien an Bord, darunter mehrere Deutsche.

"Ohne Bohrerfahrungen in arktischen Gewässern wird hier im Meeresboden herumgestochert", sagte Christoph Lieven, Ölexperte von Greenpeace Deutschland. Für mögliche Unfälle existiere keine ausreichende Vorsorge. Eine Ölkatastrophe habe viel schlimmere Folgen in den kalten Gewässern, unter anderem, weil sich das Öl langsamer zersetze. Greenpeace fordert einen weltweiten Stopp für geplante Tiefseebohrungen.

mre/AFP / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?