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Ostersonntag: Der Tag der Auferstehung

Am Ostersonntag wird im Christentum die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Mit dem ranghöchsten Feiertag im Kirchenjahr endet die Fastenzeit - und die Osterzeit beginnt.

Christen singen während des Ostergottesdienstes 2014 in der Hauptkirche St. Michaelis (Michel) in Hamburg

Christen singen während des Ostergottesdienstes 2014 in der Hauptkirche St. Michaelis (Michel) in Hamburg

Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Nach christlichem Glauben hat der gekreuzigte Jesus damit den Tod überwunden. Es ist der höchste Feiertag im Kirchenjahr und markiert das Ende der Fastenzeit - und den Anfang der Osterzeit.

Das Osterfest ist vor dem Hintergrund der jüdischen Pessachfeier entstanden. Daher wird das Datum wie das Hauptfest des Judentums über einen Mondkalender bestimmt - und fällt somit in jedem Jahr auf einen anderen Tag in unserem Kalender. In den westlichen Kirchen fällt der Ostersonntag auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Seinen Termin legte das Konzil von Nicäa im Jahr 325 so fest.

Auf den Ostersonntag folgt in Deutschland und vielen anderen Ländern Ostermontag als gesetzlicher Feiertag.

Beginn der Osterzeit

Mit dem Ende der Fastenzeit am Ostersonntag beginnt die Osterwoche, die am Weißen Sonntag endet. Die Liturgie des Ostersonntags wird durch die Feier der Osternacht eingeleitet, ein meist am Vorabend nach Einbruch der Dunkelheit gefeierter Gottesdienst.

In den fünfzig Tagen der Osterzeit von Ostersonntag bis Pfingsten werden keine Lesungen aus dem Alten Testament vorgetragen, sondern Lesungen aus den Paulusbriefen und der Apostelgeschichte. Als Evangelium wird am Ostersonntag die Geschichte des leeren Grabes und von Maria Magdalenas Begegnungs mit dem Auferstandenen gelesen (Joh 20,1-18).

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