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Panne beim Mittwochslotto Lottofee entschuldigt sich mit "Lichtreflexen"


Panne beim Mittwochslotto: Zwei Kugeln rollten nicht in die Trommel. Die Ziehung musste wiederholt, die Zahlen korrigiert werden. ZDF-Frau Heike Maurer zieht "Lichtreflexe" zur Erklärung heran.

Nach der ungewöhnlichen Panne bei der Ziehung zum Mittwochslotto ist Lottofee Heike Maurer untröstlich. "Wir haben alle da hingeguckt, aber offensichtlich müssen Lichtreflexe dagewesen sein, die es verhindert haben, dass es uns aufgefallen ist", sagte sie im ZDF. Der Fehler war am Mittwoch erst nach der Liveübertragung bemerkt und die Ziehung später wiederholt worden.

Nach Angaben des Senders waren nicht alle Kugeln in die Trommel gerollt, zwei hingen fest. "Ein technischer Defekt, der so nie vorgekommen ist und so auch nicht abzusehen war", erklärte Ziehungsleiter Dirk Martin von Lotto Rheinland-Pfalz. Laut "Bild"-Zeitung handelte es sich um die Kugeln 46 und 47.

Pannengerät wird überprüft

Das Pannen-Gerät wird nun überprüft. "Jetzt wird alles auf den Kopf gestellt", sagte der Sprecher von Lotto Rheinland-Pfalz, Clemens Buch. Auswirkungen auf die Samstagsziehung soll der Fehler aber nicht haben: Dabei sei zwar das baugleiche Modell im Einsatz, aber ein anderes Gerät.

Das Mittwochslotto gibt es seit 1982. Seitdem wurden mehrere Hundert Zocker zu Millionären gemacht. Ob sich am Mittwoch der ein oder andere Tipper zu früh gefreut hat, blieb zunächst unklar.

Im Jahr 2002 gab es schon einmal eine Panne bei der Ziehung der Mittwochs-Zahlen. Wegen eines Defekts an der Trommel wurde die Ausspielung unterbrochen und mit einem Ersatzgerät fortgesetzt.

kng/DPA DPA

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