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Petersplatz: Attacke auf päpstliche Friedenstauben

Luftkampf im Vatikan: Als Zeichen des Friedens ließ der Papst zwei weiße Tauben aus dem Vatikanpalast fliegen. Kurz darauf wurden die Tiere attackiert - von einem Raben und einer Möwe.

Angriff aus der Luft: Eine Möwe schnappt nach der päpstlichen Friedenstaube

Angriff aus der Luft: Eine Möwe schnappt nach der päpstlichen Friedenstaube

Sie sind ein Friedenssymbol - doch für zwei päpstliche Tauben, die am Sonntag aus dem Vatikanpalast freigelassen wurden, endete die Reise alles andere als friedlich, wie mehrere britische Medien berichten.

Papst Franziskus hielt wie jeden Sonntag auf dem Petersplatz vor tausenden Pilgern sein traditionelles Angelus-Gebet. Dabei betete er für Frieden in der Ukraine, wo mindestens drei Menschen bei gewalttätigen Protesten gestorben sind.

Als Zeichen des Friedens sollten zwei weiße Tauben aus dem Fenster des Vatikanpalastes fliegen. Zwei Kinder, die an der Seite des Papstes standen, ließen die Tiere frei. Doch mitten im Flug wurden die Tauben von aggressiven Vögeln attackiert: Ein Rabe und eine Möwe verbissen sich in den weißen Flügeln, krallten sich an den Beinen fest und jagten ihre Opfer mit aufgerissenem Schnabel.

Offenbar konnten sich die Tauben aus der Attacke befreien. Was letztendlich mit ihnen passierte, ist aber nicht klar.

Schon vor zwei Jahren sorgten päpstliche Tauben für Schlagzeilen, als der damalige Papst Benedikt XVI. die Tiere fliegen lassen wollte - diese sich aber lieber wieder in die päpstlichen Gemächer zurückzogen.

kis
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