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Prozess: Polizist boxt Beckenbauer raus

Die Fan-Leidenschaft zum FC Bayern München ist einem Polizeibeamten zum Verhängnis geworden: Er vertuschte eine Tempo-Sünde des "Kaisers". Nun droht ihm dafür der Verlust des Beamtenstatus.

Das Disziplinarverfahren gegen einen bayerischen Kriminalbeamten und FC-Bayern-Fan, der Tempo-Sünder Franz Beckenbauer vor Bußgeld, Fahrverbot und Flensburger Punkten bewahrt hat, ist vorerst ausgesetzt worden. Zunächst will das Verwaltungsgericht München weitere Vorwürfe gegen den 42-jährigen klären und dann in das Verfahren einbringen.

Der Beamte hatte Beckenbauers rasante Fahrt an einer Baustelle mit 74 statt der erlaubten 30 Stundenkilometer mit einem gefälschten Schreiben nachträglich als Sondereinsatz der Polizei ausgegeben. Per Strafbefehl waren er und zwei Helfer bei den Behörden im Dezember 2005 bereits zu jeweils achtmonatigen Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Beckenbauer bleibt ungestraft

Mit dem Aufschub gab das Gericht einem Antrag des Polizeipräsidiums Oberbayern statt. Die neuen Vorwürfe seien ähnlich gravierend wie die vereitelte Ahndung des Verkehrsverstoßes, sagte der Vertreter des Polizeipräsidiums Oberbayern ohne nähere Angaben.

Vor der Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts München geht es nun um die beamtenrechtlichen Folgen für den Polizisten, der im härtesten Fall seine Entlassung aus dem Beamtendienst und damit den Verlust eines monatlichen Nettogehaltes von knapp 3000 Euro befürchten muss.

Die vereitelte Ahndung der Temposünde flog durch die Aufmerksamkeit einer Mitarbeiterin beim Kreisverwaltungsreferat auf. Beckerbauer kam dennoch ungeschoren davon. Als ihm schließlich doch noch ein Anhörungsschreiben zu dem Verkehrsdelikt zugestellt wurde, war die Frist für eine Ahndung bereits abgelaufen.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.