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Blogbeitrag des Vaters: Betrunkene Vierjährige – Restaurant soll Kind Alkohol serviert haben

Die vierjährige Evelyn bestellte in einem Restaurant einen Kinder-"Softail", bekam aber einen echten Drink mit Wodka und Pfirsichschnaps serviert. Auf seinem Blog beschreibt ihr Vater, wie der Fehler einer Kellnerin seiner Tochter den ersten Rausch ihres Lebens bescherte – inklusive Kater.

Tequila Sunrise Cocktail

Ein Cocktail mit ordentlich Wumms – nichts für Kinder (Symbolbild)

Die kleine Evelyn brauchte nur ein paar Mal an ihrem Getränk zu nippen, um herauszufinden, dass sie es nicht mochte. "Sie machte das 'Eurgh'-Geräusch, das sie immer macht, wenn sie etwas nicht mag", schreibt ihr Vater Mark Thomas auf seinem Blog "The Honest Father". Dort erzählt er, wie es dazu kam, dass seine vierjährige Tochter in einem Restaurant der Kette "Frankie & Benny's" den ersten Rausch ihres Lebens erlebte.

Er und seine Verlobte Kate hätten eigentlich gedacht, dass sie noch "mehr als ein Jahrzehnt" Vorbereitungszeit hätten, bevor sie ihre Tochter betrunken erleben würden. Tatsächlich war es aber schon kurz vor Weihnachten in diesem Jahr soweit. 

Kellnerin serviert Vierjähriger alkoholischen Cocktail

Die Familie sei unterwegs gewesen, um Weihnachtskarten bei Bekannten zu verteilen, erzählt Thomas, und habe danach einen Abstecher in das Restaurant in der englischen Stadt Warrington gemacht. Dort habe Evelyn einen "Softail" vom Kindermenü bestellt. Anschließend aber muss an der Bar ein folgenreicher Fehler passiert sein. Denn was Evelyn serviert bekam, war ganz offensichtlich kein harmloses Kindergetränk, sondern ein handfester, alkoholischer Cocktail mit Wodka und Pfirsichschnaps. Beide Getränke haben eine ähnliche Farbe, möglicherweise kam es so zur Verwechslung der Bestellungen.

Evelyn verschmähte den Drink nach der ersten Probe, doch ihre Eltern beharrten: "'Hör auf, so pingelig zu sein', sagten wir, 'du liebst Fruchtsaft.'" Tatsächlich trank die Vierjährige das Getränk fast ganz aus, ehe eine Kellnerin an den Tisch stürmte und den Fehler peinlich berührt eingestand. "Ich habe ihrer Tochter einen echten Cocktail gegeben", habe sie laut Thomas gesagt. Die Kellnerin sei den Tränen nahe gewesen.

Betrunken und verwirrt

Zunächst sei noch alles normal gewesen, nach etwa einer Viertelstunde aber habe der Alkohol seine Wirkung getan. Evelyn habe angefangen, auf der Sitzbank zu tanzen, konnte nicht mehr geradeaus gehen und habe auf der Toilette ihrem Spiegelbild Witze erzählt. "Es war lächerlich, aber auch ärgerlich", schreibt Thomas in seinem Blog.

Thomas und seine Verlobte brachten die Kleine ins Krankenhaus – "Haben Sie schon mal versucht, eine schlafende Vierjährige auf einen Autositz zu bekommen? Und dann stellen Sie sich vor, die Vierjährige ist betrunken und verwirrt." Letztendlich rieten die Ärzte Evelyn das, was man auch einem erwachsenen Betrunkenen rät – erstmal ordentlich den Rausch ausschlafen.

Auf den Rausch folgt der Kater

Und natürlich kommt am nächsten Morgen unweigerlich der Kater – auch da funktionieren Kleinkinder nicht anders als Erwachsene. Vater Mark Thomas konnte es kaum fassen: "Denken Sie mal eine Sekunde darüber nach: Ein vierjähriges Kind hat am Morgen einen Kater." Evelyn habe bis 10 Uhr geschlafen und sei mit einem dicken Kopf aufgewacht. Mittlerweile geht es ihr wieder besser.

Die Restaurantkette hat sich inzwischen bei der Familie entschuldigt. Mark Thomas behält sich allerdings weitere Schritte vor. 

Familiensolidarität: Deswegen trägt diese Familie einmal pro Woche Helme


epp
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.