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Bizarre Verletzung: Mann überlebt mit Schere im Kopf

Kommt ein Mann zum Arzt - mit einer Schere im Kopf. So geschehen in Mexiko. Doch trotz schwerster Verletzung blieb der Mann die Ruhe selbst und zudem noch ausgesprochen höflich.

Erschreckende Röntgenaufnahme: Die Schere im Schädel ist bis ins Großhirn vorgedrungen

Erschreckende Röntgenaufnahme: Die Schere im Schädel ist bis ins Großhirn vorgedrungen

Ich habe ein kleines Problem, können sie mir helfen?" Mit diesen höflichen Worten bittet ein Mann im Krankenhaus um Hilfe. Sein Problem ist unübersehbar: Er ist blutüberströmt – und in seinem Kopf steckt eine Schere.

Eine Szene, die wie ein schlechter Witz klingt. Im mexikanischen Chihuaha hat sich dieser unglaubliche Vorfall jedoch genauso zugetragen. Nachdem der 32-jährige Jonas Acevedo Monroy in einer Bar brutal mit einer Schere attackiert worden war, suchte er das örtliche Krankenhaus auf.

Trotz seiner schweren Verletzung blieb Monroy dabei die Ruhe selbst, berichtet die britische Zeitung "Mirror". Die Krankenhausmitarbeiter zeigten sich anschließend sogar beeindruckt von seinen guten Manieren: "Er schüttelte der Empfangsdame die Hand und fragte, ob man sich 'freundlicherweise' seiner annehmen könnte", sagte ein Krankenhaussprecher. "Zunächst dachten wir, das sei ein Witz – aber dann kollabierte er und wir brachten ihn schnell zur Notaufnahme."

"Er hat Glück, noch am Leben zu sein"

Die Diagnose: Die 18 Zentimeter lange Schere steckte in der linken Kopfhälfte und war dort bereits ins Großhirn vorgedrungen. Monroy habe "Glück, noch am Leben zu sein", heißt es vonseiten des Krankenhauses.

Die Scheren-Attacke in seiner Stammkneipe kam für Monroy selbst überraschend. "Jonas hatte immer gute Laune, war charmant und verstand sich mit jedem in der Bar gut", berichtete ein Freund des Verletzten. Doch dann sei ein Mann auf ihn zugekommen, der Jonas offenbar provozieren wollte. "Jonas bot dem Mann einen Drink an, aber der Kerl holte eine Schere aus seiner Tasche und stach ihm damit in den Kopf", sagte Pal.

Inzwischen lebt Monroy wieder ohne Schere im Kopf, der Metall-Gegenstand wurde ihm im Krankenhaus operativ entfernt. Medienberichten zufolge wurde Monroys Angreifer, ein 30-jähriger Mann, bereits wegen vorsätzlicher Körperverletzung festgenommen.

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