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Internationale Schönheitsideale: 18 perfekte Frauenkörper

Wie stellen sich Frauen in verschiedenen Ländern den perfekten Körper ihres Geschlechts vor? Grafikerinnen aus 18 Ländern kreierten mit Photoshop ihr persönliches Schönheitsideal.

Das Original

Das Original

Der perfekte Frauenkörper ist üppig und rundlich, die Oberschenkel fleischig und breit und die Zähne lang. So zumindest in Kolumbien. Zum Beispiel. Eine Bilderserie, die aktuell im Internet die Runde macht, soll Schönheitsideale aus 18 verschiedenen zeigen - so unterschiedlich sie sein können.

Frauen entwerfen ihr persönliches Ideal

18 Grafikerinnen (ja: Frauen) aus Peru, Italien, den USA, der Ukraine und 14 weiteren Ländern haben mit Bildbearbeitungsprogrammen ihren persönlichen idealen Frauenkörper modelliert. 

Der Auftrag kam von "onlinedoctor.superdrug.com", einem dubiosen Online-Portal, bei dem man sich etwa selbst mit der Antibabypille versorgen kann. Der Online-Doc selbst spricht von einer "Studie" - wissenschaftlich betrachtet kann davon freilich nicht die Rede sein.

Dennoch ist interessant, was die 18 Grafikerinnen aus dem Körper eines Models gemacht haben, das das Portal ihnen als Ausgangsmaterial stellte. Auffällig ist, wie hell die Haut der (subjektiv) idealen Frau im retuschierten Resultat ist - selbst in Ländern, in denen die Mehrheit der Bevölkerung eher gebräunt ist. Die frei gewählten Farbtöne für die Haut der Dame auf dem Foto sind zuweilen recht fantasievoll. Zudem wird in fast jeder Version der Körper erheblich verschlankt - der Busen bleibt jedoch auf der Größe des auf 90 Kilo geschätzten Ausgangsmodels.

Eine Version aus Deutschland ist nicht mit dabei - da dürfen Sie sich gerne mal selbst an einer Version versuchen. 

Riesige Brüste, keine Poren

Das sind die Bilder aus Argentinien, Venezuela und den USA

Das sind die Bilder aus Argentinien, Venezuela und den USA - weitere Bilder finden Sie weiter unten.


In den USA ist die Dame sichtlich erschlankt - jeder Körperteil bis auf die Brüste. Die behalten das Volumen. Poren sind nicht gerne gesehen und wurden daher schlicht eliminiert. 

In China ist von der ursprünglichen Frau außer der Unterwäsche und den Schuhen nichts mehr übrig. Wie eine Puppe wirkt das Model, der Kopf ist viel zu groß für den zierlichen und dünnen Körper; sogar gespiegelt wurde das ursprüngliche Bild - warum auch immer. 

In Kolumbien gleicht das Model nach der Bearbeitung der ursprünglichen Version noch am meisten. Ein wenig schlanker ist die Frau geworden, ihr Haar ist dichter und länger und glänzt perfekt, die Haut ist blasser und freilich frei von Poren.

In Ägypten mögen die Grafikerinnen Frauen mit maximaler Sanduhren-Figur, langer, schwarzer Mähne, dunkler Haut und einer fetten Schicht Make-up. 

In Italien musste das Model abspecken, die Unterwäsche und ihre Körperhaltung wechseln, bekam das doppelte an Haarvolumen und ein Bauchnabelpiercing. 

In den Niederlanden ist das Model schlanker, die Haare sind rötlicher, die Unterwäsche und die Schuhe musste das Model wechseln. Es sind jetzt braune Stiefel. Was man eben so trägt zu Unterwäsche.

In Peru darf das Model einige Kilos mehr behalten. Die Formen sind allerdings weicher gezeichnet.

In den Philippinen bleibt wieder der Busen auf dem Stand der 90 Kilo-Frau; der Rest wird trotzdem schlank. Die Haut ist unübertroffen rosig.

In Rumänien besteht man lediglich auf eine Oberschenkellücke und schimmernde Haut. Die Beine wirken so muskulöser.

In Serbien haben die Grafikerinnen aus einem Menschen ein Pop-Art-Bild gemacht. Weiche Formen, Haut aus Gummi, bunte Farbe an Augen, Lippen, Fingernägeln und Haut. 

In Südafrika ist das Model nach der Bearbeitung schlank und orangefarben und wirkt größer.

In Spanien wurde der Dame bloß das Doppelkinn entfernt und im Gesicht herumgeschnitten. Die restliche Körperform bleibt erhalten.

In Mexiko ist das Model stark geschminkt, Haut und Haar sind brauner als im Original. Taille und Beine wurden verschlankt - und das Kinn ist jetzt sehr spitz.

In Syrien lassen die Grafiker die Frau seltsam strahlen, ihre Haut leuchtet. Zudem wurde ihr Schädel in die Länge gezogen.

In der Ukraine ist der Körper schlanker und sehr viel kindlicher, die Unterwäsche knallrot.

In Argentinien bekommt das Model ein Zahnbleaching, einen schlanken Körper und ebenfalls die beliebte Poren-entfernungs-Kur.

In Venezuela wurde der bereits üppige Busen karikaturistisch vergrößert - jedes andere Körperteil hingegen verschlankt. Dazu erhält das Model eine voluminöse, dunkle Haarpracht. Ihr Slip ist bedeutend knapper.


Vielleicht, könnte man nach Anblick der Bilder denken, ist das Ganze auch bloß eine "Studie" über die Fähigkeiten von Grafikern in den verschiedenen Ländern. Aber sehen Sie selbst:


So sieht das Ergebnis in Mexiko, Ägypten und Kolumbien aus

So sieht das Ergebnis in Mexiko, Ägypten und Kolumbien aus

Das wurde aus dem Model in Italien, Peru und in den Niederlanden

Das wurde aus dem Model in Italien, Peru und in den Niederlanden


Das sind die Ergebnisse aus Syrien, China und der Ukraine

Das sind die Ergebnisse aus Syrien, China und der Ukraine



Die restlichen Bilder finden Sie hier.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.