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Ebola-Hund Excalibur: Ebola-Überlebende will 150.000 Euro Schadenersatz

Weil die spanische Regierung ihren Hund "Excalibur" einschläfern ließ, klagt die von Ebola genesene Krankenschwester Teresa Romero auf Schadenersatz. 150.000 Euro will Romero laut einem Medienbericht.

Teresa Romero mit ihrem Hund Excalibur, der eingeschläfert wurde

Teresa Romero mit ihrem Hund Excalibur, der eingeschläfert wurde

Die spanische Krankenschwester, die Ebola überlebt hat, verklagt die Regierung, berichtet die "Daily Mail" online.

Demnach will Teresa Romero, 44, rund 150.000 Euro von der spanischen Regierung, weil ihr Hund Excalibur eingeschläfert wurde. Einen Monat hatte sie in Quarantäne verbracht, nachdem sie sich bei der Pflege eines Ebola-Patienten selbst mit dem Virus infiziert hatte. Während ihrer Leidenszeit sei das schwerste gewesen, von der Einschläferung ihres Mischlingshundes zu erfahren, so Romero laut "Daily Mail". Ihm sei keine Chance gegeben worden.

300.000 Unterschriften, damit der Hund lebt

Eine Petition, das Leben des Hundes zu schonen, habe mehr als 300.000 Unterzeichner gefunden. Als die Behörden den Hund aus dem Haus von Romero holen wollten, musste die Bereitschaftspolizei gegen Demonstranten einschreiten.

Außerdem plant die genesene Krankenschwester laut "Daily Mail", Javier Rodriguez, den Gesundheitschef von Madrid, wegen übler Nachrede zu verklagen. Rodriguez hatte Romero während ihres Überlebenskampfes vorgeworfen, vor ihrer Einweisung ins Krankenhaus den behandelnden Ärzten Informationen vorenthalten zu haben. Außerdem sagte Rodriguez, Romero habe sich womöglich mit Ebola infiziert, weil sie sich nicht an alle Sicherheitsvorschriften gehalten habe.

Thomas Krause
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