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16 Tonnen getarnt als Spachtelmasse Europas größter Kokainfund: So lief der spektakuläre Coup der Hamburger Zollfahnder

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Dem deutschen Zoll ist in Hamburg ein beeindruckender Drogenfund gelungen. Die Beamten stellten bereits Mitte Februar insgesamt 16 Tonnen Kokain in fünf Containern aus Paraguay sicher. Nun wurde der Fahndungserfolg der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ware war in zahlreichen Blechdosen versteckt. René Matschke, Leiter des Zollfandungsamts Hamburg am Mittwoch mit weiteren Details: "Wir kamen auf die Container aufgrund A eines Hinweises aus Holland, aber B, einer eigenen Risikoanalyse. Indem wir festgestellt haben, dass es fünf verdächtige Container gibt, die auf dem Terminal stehen. Und diese fünf haben wir der Containerprüfanlage, einer Röntgenanlage, zugeführt. Da hat sich bereits herausgestellt, auf dem Röntgenbild, dass die erste Lage wohl sauber ist, also ohne weitere Ware. Aber, auf den weiteren Lagen wohl, in den Büchsen mit Spachtelmasse andere Ware eingebracht wurde." Es handelt sich bei dem Drogenfund nach Angaben des Zolls um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge.Das Kokain hätte, den Fahndern zufolge, ungestreckt einen Straßenverkaufswert von rund 1,2 Milliarden Euro. Und die Ermittlungen der Behörde führten zu einer weiteren Sicherstellung von über sieben Tonnen Kokain im Hafen von Antwerpen. Und in den Niederlanden wurde in dem Zusammenhang ein 28-jähriger Mann festgenommen. Weitere Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
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In fünf Containern haben Ermittler vom deutschen Zoll über 16 Tonnen Kokain sichergestellt. René Matschke, Leiter des Zollfandungsamts Hamburg, erklärt den spektakulären Coup.

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