Antwerpen

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Die 3M-Fabrik bei Antwerpen

PFAS-Verschmutzung: Auftakt im Prozess gegen Chemiekonzern 3M in Belgien

Rund 1400 belgische Anwohnerinnen und Anwohner gegen einen US-Chemiekonzern: In der Stadt Antwerpen hat am Dienstag ein Schadenersatzprozess gegen das Unternehmen 3M wegen der Verschmutzung mit sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) begonnen. Die Klägerinnen und Kläger wollen eine Entschädigung für mögliche Gesundheitsschäden erstreiten, die ihnen wegen des jahrelangen Kontakts mit den Chemikalien drohen könnten. Ein Urteil wird in frühestens einem Monat erwartet.
Friedrich Merz in Antwerpen

Merz und Macron fordern bei Industriegipfel Wirtschaftsreformen

Vor einem EU-Gipfel am Donnerstag haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf wirtschaftspolitische Reformen eingeschworen - aber unterschiedliche Prioritäten gesetzt. Merz unterstrich bei einem Industrietreffen am Mittwoch im belgischen Antwerpen seine Forderung nach einer weitreichenden Abschaffung von Regeln für Unternehmen. Macron plädierte hingegen für einen Vorzug europäischer Firmen in Ausschreibungen und neue gemeinsame EU-Schulden.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)

Merz reist zu Industriegipfel nach Belgien

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt am Mittwoch an einem Industriegipfel in der belgischen Stadt Antwerpen teil. Er soll dort gegen 17.30 Uhr eine Rede vor Industrievertretern halten, unter anderem aus der Chemie- und Stahlbranche. Neben Merz werden der belgische Regierungschef Bart De Wever, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet.
Drogenpakete auf einem Schiff

Europol: Drogenhändler nutzen U-Boote und Verstecke in Tiefkühlware

Drogenhändler nutzen immer ausgefeiltere Techniken, um ihre Ware nach Europa zu bringen, darunter den Transport per U-Boot, das Abwerfen von Drogenpaketen im Meer oder das Verstecken der Drogen in tiefgefrorenen Waren. "Kriminelle Netzwerke, die große Mengen Kokain schmuggeln, agieren immer vielfältiger und setzen auf viele verschiedene Methoden", betonte die in Den Haag ansässige EU-Behörde Europol in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. In den Häfen von Antwerpen, Hamburg und Rotterdam - den traditionellen Umschlagsorten für Kokain für den europäischen Markt - seien die Mengen an beschlagnahmten Kokainmengen "deutlich" zurückgegangen.