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Kai Wünsche Hamburger Mode-Millionär verschwindet von Kreuzfahrtschiff

Der Millionär Kai Wünsche soll während einer Fahrt der "MS Europa" spurlos verschwunden sein.
Der Millionär Kai Wünsche soll während einer Fahrt der "MS Europa" spurlos verschwunden sein.
© Picture Alliance (2)
Sorge um den Mode-Millionär Kai Wünsche: Der 81-Jährige soll auf einer Kreuzfahrt vor der niederländischen Insel Texel von Bord gegangen sein. 

Tragischer Vorfall in der Nordsee: Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll der Hamburger Mode-Millionär Kai Wünsche verschollen sein. Der 81-Jährige soll sich auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Europa" auf dem Weg von Hamburg nach Antwerpen befunden haben. Vor der niederländischen Insel Texel habe sein Ehemann ihn als vermisst gemeldet, berichtet das Blatt weiter.

Was genau passiert sein könnte, ist noch unklar. Das Kreuzfahrtunternehmen Hapag-Lloyd Cruises, zu dem die "MS Europa" gehört, hat auf Anfrage des stern einen Vorfall bestätigt, ohne jedoch den Namen des involvierten Passagiers zu nennen. Demnach sei bereits am Montagmittag "ein Passagier durch seine Reisebegleitung als vermisst gemeldet worden". Es seien unverzüglich alle Manöver auf Basis der internationalen Sicherheitsbestimmungen in Gang gesetzt worden, unter anderem habe sich die niederländische Küstenwache an der Suche beteiligt.

Kai Wünsche wurde mit seinem Modeimperium bekannt

Wohl ohne Erfolg: "Trotz des engagierten Einsatzes aller Beteiligten konnte die vermisste Person nicht gefunden werden", heißt es in der Stellungnahme. Am Abend sei nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden und der Seenotleitung die Suche abgebrochen worden. Hinweise auf einen Unfall oder Fremdverschulden gibt es offenbar nicht. Mittlerweile hat die "MS Europa2 ihre Reise wieder aufgenommen. Jetzt ermitteln die Behörden vor Ort.

Bekannt wurde der Unternehmer mit seinem nach ihm benannten Modekonzern, der Wünsche AG, zu der auch die bekannten Modemarken Joop! und Cinque gehörten. 2002 ging die Modesparte jedoch pleite. Zuletzt war Wünsche Vorsitzender der Ludwig-Wünsche-Stiftung, die sich für die Förderung von Verständnis und Toleranz gegenüber ausländischen Bürgern einsetzt. 

Verwendete Quelle: "Bild"-Zeitung (Bezahlinhalt)

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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