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Mohamed O. Hatte Fionas Mann keinen Führerschein? Das sagt ihre Freundin

Fiona Erdmann (r.) und ihre gute Freundin Tara Wittwer
Fiona Erdmann (r.) und ihre gute Freundin Tara Wittwer
© Tara Wittwer
Einige Medien berichten, Fiona Erdmanns Ehemann sei bei seinem Tod mit gefälschten Papieren unterwegs gewesen. Im Gespräch mit dem stern bestreitet das eine Freundin Erdmanns vehement.

Es sind schlimme Tage für Model Fiona Erdmann. Am Samstag ist ihr Ehemann Mohamed O. in Wien auf seinem Motorrad verunglückt. Die beiden hatten sich zwar 2015 getrennt, standen sich aber immer noch sehr nahe.

Was die frühere Teilnehmerin von "Germany’s Next Topmodel" zusätzlich belastet: Die "Bild"-Zeitung berichtet, ihr langjähriger Partner sei mit gefälschten Dokumenten unterwegs gewesen - was Tara Wittwer, eine gute Freundin Fiona Erdmanns, vehement bestreitet. Die 26-Jährige steht derzeit mit Fiona ständig in Kontakt. Die Darstellung der "Bild" sei falsch, sagt Wittwer dem stern - und erklärt, wie es zu der Unterstellung gekommen sei, der Tote habe gefälschte Papiere bei sich: "Er hat zwei Staatsangehörigkeiten", sagt die Berlinerin. "Sein deutscher Pass ist auf den Namen Daniel ausgestellt." Das Geburtsdatum und der Geburtsort stimmten aber auf beiden Pässen überein.

Fiona Erdmann und Tara Wittwer lernten sich 2015 kennen

Auch die in dem "Bild"-Bericht verbreiteten Gerüchten, Mohamed könne ohne Fahrerlaubnis auf sein Motorrad gestiegen sein, bestreitet sie: "Er hat einen gültigen Führerschein."

Die Bloggerin hat Erdmann und ihren Ehemann 2015 bei einer Preisverleihung kennengelernt. Wittwer wurde dort für ihren Blog "Fashionlunch" ausgezeichnet. Fiona Erdmann gehörte zu den prominenten Gästen des Abends. Auch ihr Ehemann war zugegen. "Momo hat mich angesprochen und gesagt, dass seine Frau mich total witzig fand bei der Verleihung", sagt Wittwer dem stern

Zu der Zeit hatten sich Fiona und Mohamed schon getrennt, waren aber immer noch eng befreundet. "Er war nicht weniger wichtig durch die Trennung. Er war ihr erster Ansprechpartner", sagt Wittwer.

Seit Anfang 2016 arbeitete Mohamed O. als Supervisor bei einer Supermarktkette in Berlin. Während dieser Zeit erhielt er ein Jobangebot aus Wien und zog vor einem Monat in die österreichische Hauptstadt, wo es am Wochenende zu dem tragischen Unfall kam.  


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