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Erneuter Übergriff Killer-Clown verletzt 19-Jährigen mit Baseballschläger in Rostock

Die Masken für den Killer-Clown-Trend haben nicht viel mit dem klassischen Geburtstagsclown gemein
Die Masken für den Killer-Clown-Trend haben nicht viel mit dem klassischen Geburtstagsclown gemein
© Scott Olson/Getty Images/AFP
Erneut hat sich jemand einen "Spaß" daraus gemacht, mit einer gruseligen Clownsmaske jemanden anzugreifen. In Rostock verletzte ein sogenannter Killer-Clown einen 19-Jährigen mit einem Baseballschläger.

Ein Täter in einem Clownskostüm hat einen 19-Jährigen in Rostock-Dierkow angegriffen und mit einem Baseballschläger verletzt. Wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte, schubste der Unbekannte den Mann bei der Tat am Donnerstag zudem zu Boden und bedrohte ihn. Auch ein 15-Jähriger wurde am selben Tag in Rostock von einem Grusel-Clown bedroht. Der Verkleidete sei mit einem Messer in der Hand auf den Jugendlichen zugelaufen. Daraufhin flüchtete der 15-Jährige unverletzt.

Bereits am Donnerstag war ein ähnlicher Fall aus Mecklenburg-Vorpommern bekannt geworden, bei dem eine 22-Jährige in Greifswald von einem Mann in einem Clownskostüm erschreckt worden war. Ob es einen Zusammenhang gibt, war zunächst unklar.

Killer-Clown-Trend aus den USA

Der Killer-Clown-Trend kam zuerst in den USA in sogenannten Prank-Videos auf. Bereits 2014 entwickelte er sich in Frankreich zu einem ernsten Problem. Derzeit sind es vor allem wieder die USA und Großbritannien, die zahlreiche solcher Fälle melden. Neu ist der Trend nicht. Im Netz kursieren zahlreiche "Killer-Clown-Prank-Videos", auf denen Personen in Clowns-Kostümen Leute erschrecken. Oft klären sie ihren "Streich" am Ende auf und stellen dann stolz Videos davon ins Netz. Mit dem Halloween-Fest vor der Tür scheint der Trend nun auch in Deutschland hochzukochen.

fin DPA

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