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Polizistenmord von Heilbronn: Rätsel um "Phantom" gelöst?

Mindestens 40 DNA-Spuren deuten quer durch halb Europa auf ein weibliches "Phantom", das die Polizei seit Jahren in Atem hält. Doch nach stern.de-Informationen stammt die DNA wohl eher von den Wattestäbchen, mit denen die Polizei Spuren sichert, und die schon bei der Herstellung verunreinigt wurden. Die Behörden bestätigten den Verdacht.

Die Zelle Nummer 4, in der früher Trunkenbolde und Taschendiebe die Nacht verbrachten, ist voll gestopft mit Kisten, in denen Hunderte Wattestäbchen lagern. Auch in den fensterlosen Zimmern nebenan auf dem Flur ist kein Platz mehr. 4500 Spuren sind im Keller der Polizeidirektion Heilbronn archiviert, im ehemaligen Arresttrakt, der nun eine Asservatenkammer ist.

Mit diesem Berg an Wattestäbchen wollten die Ermittler Deutschlands rätselhaftesten Kriminalfall lösen, den Mord an der jungen Polizistin Michéle Kiesewetter, die am 25. April 2007 in einem Polizeiwagen hingerichtet und deren Kollege schwer verletzt worden war.

Als mutmaßliche Killerin hatten sie eine Frau im Visier, deren DNA seit Jahren an mindestens 40 verschiedenen Tatorten gefunden wurde. Das Rätsel um die "unbekannte weibliche Person (UWP)", die brutal gemordet und geraubt haben soll, ist jetzt offenbar gelöst.

Der falschen DNA auf der Spur

Die gesuchte Täterin, bundesweit als das "Phantom" bekannt, gibt es nicht. Das DNA-Material der "Unbekannten weiblichen Person" (UWP) war wohl schon vorher auf jenen Wattestäbchen, mit denen die Polizei die vermeintlichen Spuren sicherte. Nach Informationen von stern.de soll es sich dabei um das DNA-Profil einer Packerin eines Unternehmens für Medizinalbedarf handeln. Entsprechende Untersuchungen, so ist aus Ermittlerkreisen zu hören, seien allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken bestätigte aber am Mittwochabend, dass es tatsächlich "begründete Zweifel" an der Existenz des "Phantoms" gebe. DNA-Spuren der UWP seien bei der Identifikation einer verbrannten Leiche aufgetaucht, bei der es sich um einen seit 2002 vermissten Asylbewerber handele. Dass dieser in Völklingen durchgeführten erkennungsdienstlichen Behandlung die DNA-Spur des Phantoms auftauchte, konnte "eigentlich nicht sein", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ernst Meiners, am Mittwoch. Bei einer nochmaligen Untersuchung fand sich die DNA nicht mehr. Nun wird weiter geprüft - auch der Herstellungsprozess der verwendeten Watte-Sticks.

Die Wattestäbchen, die zur Sicherung von DNA-Spuren verwendet werden, sind zwar ordnungsgemäß sterilisiert, aber Verunreinigungen durch menschliche Körperzellen - etwa aus Hautresten, Schweiß und anderen Sekreten - überleben nach Auskunft von Experten eine solche Maßnahme. "Kontaminationen durch DNA werden durch die Sterilisation nicht beeinflusst", weiß Professor Christian Ruef vom Universitätsspital Zürich. "sterilisiert werden dagegen Viren, Bakterien und Pilze." Gut möglich, dass mehrere verunreinigte Chargen dieser Watte-Sticks in Umlauf geraten sind.

Kontaminierung schon länger vermutet

Schon Ende des vergangenen Jahres hatte der Münsteraner Rechtsmediziner Bernd Brinkmann im "heute-journal" auf die "minimale Möglichkeit" hingewiesen, dass Sicherungsutensilien kontaminiert sein könnten. Zitat Brinkmann: "Möglicherweise tauchte an allen Tatorten Ermittlerzubehör wie Einmalhandschuhe, Plastikbehältnisse oder Pipetten einer bestimmten Firma auf, das durch eine unachtsame Mitarbeiterin mit eigenem Erbgut verunreinigt wurde." Das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg wies die Spekulation damals zurück: "Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass irgendetwas eingeschleppt wurde."

Dabei gab es im "Phantom"-Fall jede Menge Ungereimtheiten. So waren die DNA-Spuren der Unbekannten in Österreich, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland gefunden worden, nicht aber in Bayern. Hatte das "Phantom" dieses Bundesland gemieden? Die höchstwahrscheinliche Erklärung: Nach stern.de-Informationen bezieht die bayerische Polizei ihre Watte-Sticks von anderen Herstellern.

Ebenfalls merkwürdig war der Täterkreis, mit dem das "Phantom" unterwegs gewesen sein soll. Slowaken, Serben, Polen, Rumänen, Kroaten, Deutsch-Iraker, Albaner, Franzosen - mindestens acht verschiedene Nationalitäten. Sie hätte also mehrere Fremdsprachen sprechen müssen. Auch gesehen haben wollte sie niemand - nicht einmal die festgenommenen Autodiebe, die im Saarland teure Wagen gestohlen hatten.

Zweifel bestehen seit 2007

Nicht die zwei festgenommenen Männer in Linz, die mit ihr in Autohäuser eingebrochen haben sollen. Und auch nicht die neun Jugendlichen aus dem Saarland, die im Sommer 2007 in eine Realschule eingebrochen waren, um Computer zu stehlen. Vor dem Sekretariat wurde eine leere Coladose gefunden, die nach Erkenntnissen der Polizei mit Sicherheit aus "dem Bestand der Schule" stammt. Am Öffnungsbügel sicherten Kriminaltechniker die DNA-Spur des "Phantoms". Die Jugendlichen beteuerten, dass keine Frau an den Einbrüchen beteiligt gewesen sei. Dieser Fall hatte die Ermittler endgültig zweifeln lassen. Denn sie hielten ihre Entdeckung lange geheim.

Im Februar dieses Jahres nämlich war, wieder einmal, eine neue DNA-Spur der UWP aufgetaucht. Der 39. Fund. Diesmal in Mannheim, wo einige Monate zuvor ein 29-Jähriger in einem Mehrfamilienhaus einen 36-jährigen Russlanddeutschen niedergestochen hatte. Die Spur fand sich an der Wohnungstür des Täters, am äußeren Türspion.

Als der Chef des baden-württembergischen LKAs, Klaus Hiller, bei einer Pressekonferenz am 11. Februar von stern.de befragt wird, ob es neben dem Mannheimer Fund weitere neue DNA-Spuren des "Phantoms" gebe, schüttelt er energisch den Kopf: "Im Moment nicht - wir betreiben doch keine Salamitaktik." Die Leiter der federführenden Staatsanwaltschaft und Kripo Heilbronn sowie der Landespolizeipräsident saßen schweigend daneben.

16.000 Überstunden umsonst?

Aber zu diesem Zeitpunkt waren baden-württembergische "Phantom"-Ermittler von ihren saarländischen Kollegen längst über die weitere DNA-Spur der Frau informiert worden. Und ahnten da vermutlich schon, dass der Fund nicht länger verschwiegen werden durfte. Am 18. März wurde dann die Öffentlichkeit informiert. Und offenbar auch eine interne Untersuchung veranlasst, ob an der "minimalen Möglichkeit" der Kontamination von Utensilien zur Spurensicherung womöglich doch was dran sein könnte. Vor einigen Tagen sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts in Stuttgart zu stern.de, dass die Herkunft und Beschaffenheit der Gerätschaften, die Kriminaltechniker bei der Spurensicherung verwenden, nun genauer untersucht würden: "Wir müssen alles in Betracht ziehen."

Die Soko "Parkplatz" wurde Mitte Februar umstrukturiert; zur Entlastung der Beamten, die insgesamt 16.000 Überstunden gemacht haben, so heißt es offiziell. Nun leitete das Landeskriminalamt in Stuttgart die Ermittlungen. Auch weitere neue Spuren hielten sie geheim. Wie die, die Kriminaltechniker vor einigen Monaten in der Nähe von Mannheim gefunden hatten, als sie ein Fahrzeug untersuchten. An Verbindungskabeln von Navigationsgeräten konnten sie die DNA des "Phantoms" sichern, wie stern.de aus Ermittlerkreisen erfuhr.

Millionenteure Untersuchung

Mit jeder neuen Spur wuchs die Verwirrung, und mit der Verwirrung der Druck auf die Ermittler. Seit Monaten wurden Kriminaltechniker zu jedem Gartenhäuschen gerufen, in das eingebrochen worden war. Mehrere Millionen Euro haben die Untersuchungen schon gekostet. In den Sonderkommissionen rätselten Beamte über mögliche Fehler, über Fakten, die übersehen oder womöglich falsch eingeschätzt wurden.

Im Fall des Polizistenmords von Heilbronn mehrten sich zum Beispiel die Hinweise, dass er im Auftrag einer osteuropäischen Bande verübt worden sein könnte. Die zwei Mörder schossen zeitgleich und nahmen nicht nur die Dienstwaffe und Handschellen mit, sondern auch den Einsatzgurt von Martin A., wie stern.de erfuhr. Martin A. war damals zusammen mit der ermordeten Polizistin auf Streife. Er überlebte den Überfall, kann sich aber nicht daran erinnern.

Kriminalisten rätseln nun, ob dieser Gurt ein Symbol sein könnte, eine Trophäe. Der Mord als Mutprobe, um in eine Gruppe aufgenommen zu werden? Eine so genannte Initiationstat, wie Experten sagen? Osteuropäische und russische Mafia-Organisationen kennen diese Rituale. Und für die ist Heilbronn schon lange kein weißer Fleck mehr, das weiß die Polizei.

In diese Richtung ermittelt wurde jedoch nie - bis jetzt.

Malte Arnsperger, Gerald Drissner, Werner Mathes, Rainer Nübel, Kerstin Schneider, Hans Peter Schütz

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?