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Schönberg bei Kiel: Wende im Fall der an Silvester getöteten Mutter – Ermittler haben zwei Hypothesen

Am Silvesterabend starb eine dreifache Mutter in Schönberg bei Kiel, getroffen von einem Projektil. Bisher gibt es keine heiße Spur zu dem Schützen. Jetzt gehen die Ermittler neuen Vermutungen nach.

Polizisten in Schönberg bei Kiel, nachdem dort eine Dreifachmutter gestorben ist

Mehrfach suchten Ermittler nach dem Tod einer dreifachen Mutter ein Wohngebiet in Schönberg bei Kiel ab

DPA

Wende im Fall der in der Silvesternacht in einem Kieler Vorort erschossenen Mutter: Nachdem die Ermittler zunächst einen gezielten Schuss auf die 39-Jährige für denkbar hielten, gehen sie jetzt eher von einem Unfall aus. Das sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler im Gespräch mit dem stern. "Im Rahmen der Ermittlungen konnten wir keinerlei Motive für ein vorsätzliches Tötungsdelikt feststellen." Im Zentrum der weiteren Untersuchungen stehen daher nun "zwei wahrscheinliche Szenarien für eine fahrlässige Tötung", erklärte Bieler weiter.

Es könnte sich demnach um einen Schuss gehalten haben, der sein eigentliches Ziel, zum Beispiel ein Verkehrsschild, verfehlt habe. Einen ähnlichen Fall habe es 2012 auf einer Bundesstraße in Schleswig-Holstein gegeben, so Bieler. "Möglicherweise hat aber auch jemand in die Luft geschossen und die Frau wurde durch das herabfallende Projektil getroffen und tödlich verletzt." Die Staatsanwaltschaft kündigte weitere kriminaltechnische Untersuchungen an.

Schönberger Bürgermeister appelliert an Schützen

Wie berichtet, sackte die 39-Jährige in der Silvesternacht zwischen 0 Uhr und 0.30 Uhr vor den Augen ihres Mannes und ihrer drei Kinder beim Feiern im Freien mit einer blutenden Kopfwunde zusammen und verstarb wenig später im Krankenhaus. Bei der Obduktion der Leiche entdeckten Rechtsmediziner Teile eines Kleinkaliberprojektils im Kopf der Toten.

Mehrfach rückten daraufhin in den vergangen Wochen Beamte in die Schönberger Reihenhaussiedlung aus, um mit großem Aufwand Spuren zu sichern und Anwohner zu befragen. Eine heiße Spur ergab sich daraus jedoch nicht.

Der Bürgermeister der 6000-Einwohner-Gemeinde an der Ostsee rief indes den Schützen auf, sich bei der Polizei zu melden. "Es wäre für die betroffene Familie, aber auch für alle Menschen im Ort wichtig zu erfahren, was wirklich passiert ist", so Peter Kokocinski in den "Kieler Nachrichten". "Denn die Ungewissheit ist schrecklich."

Polizei und Staatsanwaltschaft in Kiel suchen weiter Zeugen, die die Silvesternacht in Schönberg verbracht und etwas verdächtiges gesehen haben. Unter der Nummer (0431) 1603333 ist ein Hinweistelefon geschaltet. Im Internet haben die Ermittler ein Uploadportal für Video- und Fotoaufnahmen eingerichtet. Es ist eine Belohnung von 3000 Euro für Hinweise auf den Täter ausgesetzt.

Foto von Lisa und Leon

Quellen: Pressemitteilungen Polizeidirektion Kiel, Kieler Nachrichten

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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