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Emanzitiert: #metoo: Reicht's dann jetzt mal?

Frauen sollen langsam Ruhe geben, heißt es in der Sexismusdebatte immer öfter. Dabei geht es nicht bloß um sexuelle Belästigung und Gewalt. Es geht um eine Alltagskultur, von der auch immer mehr Männer genug haben.

Frauen halten bei einer Demo ein Plakat mit Frauenfäusten und metoo-Hashtag der Sexismusdebatte hoch

Eine Szene der Sexismusdebatte: Bei einer Demonstration gegen sexuelle Belästigung halten Frauen ein #metoo-Plakat hoch

Noch nie habe ich eine TV-Diskussion erlebt, in der jemand aufspringt und schreit: "In Nordkorea werden Christen in Konzentrationslager gesperrt, und Sie diskutieren hier über die Umbenennung von Christkindl- in Weihnachtsmärkte! Ja, haben wir denn keine anderen Sorgen?" Derartige Zwischenrufe höre ich ausschließlich in Debatten, die sich vordergründig um Frauenrechte drehen.

Jede öffentliche Debatte über Sexismus kommt wegen solcher Bremsmanöver an einem bestimmten Punkt nicht weiter und damit nicht zum Kern. Auch #metoo droht bereits nach wenigen Wochen in Nebengefechten zu verebben. Schon überwiegen die Kommentare, wonach die Diskussion gefährlich für das Geschlechterverhältnis sei, die Kommunikation zwischen Männern und Frauen vergiftet würde, Männer nun "verunsichert" seien, was denn nun nicht strafbar sei - das steht zwar deutlich im Strafrecht, aber bitte - und "echte" Opfer brüskiert würden, wenn Sekretärinnen nun berichten, ihr Chef habe vor 30 Jahren in ihren Ausschnitt gestarrt. Der IS würde Frauen als Sklavinnen verkaufen, schrieb mir am Wochenende ein Leser, und wir weinerlichen Weiber diskutierten hier über Klapse auf den Po. Und überhaupt, fragte er in Großbuchstaben, "REICHT'S DANN JETZT MAL?"

Sexismusdebatte: Wir nähern uns dem Kern 

Ich wurde nicht als Sklavin verkauft, gehe aber davon aus, dass mich die oben erwähnten Beschwerdeführer freundlicherweise trotzdem als "echtes" Opfer gelten lassen würden. Ich fühle mich jedoch von #metoo weder brüskiert noch beleidigt. Wenn eine Frau erzählt, was sie vor 30 Jahren erlebt hat, dann, weil es sie seit damals beschäftigt. #metoo gibt Menschen den Raum, auch solche Erfahrungen aus der Grauzone zwischen schlechtem Benehmen und sexualisierter Gewalt einmal loszuwerden - ermutigt von einer Grundhaltung, die eben keine Wertung darüber vorsieht, wessen Erlebnis erzählenswert ist. Nicht nur deshalb ist die Initiative so spannend.

Noch spannender aber ist an #metoo, dass die Debatte sich trotz aller Bremser und Nörgler dem Kern des Problems zumindest nähert. Denn auch immer mehr Männer melden sich zu Wort, berichten von Belästigung, von Vergewaltigung, von verbaler sexualisierter Gewalt und demütigenden Momenten, hervorgerufen von Männern und auch von Frauen. Diese Geschichten klingen ganz ähnlich wie die der Frauen, nur, dass jede Frau eine solche Geschichte erzählen kann, nicht aber jeder Mann. Und siehe da: Sexuelle Gewalt, sexuelle Belästigung, all die Grauzonenmomente, die einem lange nachhängen, obwohl doch eigentlich "nichts" passiert ist, erscheinen jetzt, da Frauen und Männer davon berichten, so klar wie selten in Sexismusdebatten zuvor als das, was sie sind - als Spielart des Machtmissbrauchs, als Nebenerscheinung einer Alltagskultur, in der nicht der Bessere gewinnt, sondern der mit dem besseren Muskelspiel.

#metoo ist kein Aufsatzwettbewerb

Dass ein amerikanischer Schauspieler berichtet, vor 16 Jahren von einer Kollegin am Filmset gehänselt und herabgewürdigt worden zu sein, mag neben dem Fall Weinstein wie eine Lappalie klingen. Aber #metoo ist kein Aufsatzwettbewerb, das Titelthema nicht "Mein schlimmstes Erlebnis". #metoo ist auch keine Frauenbewegung, wie sich alle Diskussionen über Sexismus nicht bloß um Frauenrechte drehen (sollten). #metoo ist eine virtuelle Erhebung gegen Dominanzgebahren, ein Aufstand im Geiste aller, die genug haben von den Menschen, die ihre Macht dazu verwenden, andere zu dominieren und herabzuwürdigen, zu mobben, zu belästigen, zu vergewaltigen.


Wir könnten uns an dieser Stelle beschweren, dass es offenbar immer einen Mann braucht, um ein Thema, das Frauen wichtig ist, anzuschieben. Aber das wäre nur ein weiteres Nebengefecht. Ich sage immer: Das erste Opfer des Patriarchats war der Mann. Ich kenne so viele tolle Männer, die es satt haben - das Gorillagehabe, die "Bro"-Kultur, dass viel zu oft der Lautere, Gehässigere gewinnt und nicht der Klügere, dass es als cool gilt, andere zu kränken für einen Lacher am Kaffeeautomaten.

Die große Feministin Germaine Greer sagte, frei übersetzt: "Das Gegenteil von Patriarchat ist nicht Matriarchat, sondern Brüderlichkeit. Aber ich glaube, es sind die Frauen, die unsere jetzige Machtspirale brechen und den Weg zu einer neuen Kooperationsform öffnen müssen." Das ist, was #metoo gerade anstößt. Das ist, wo wir jetzt weitermachen müssen. #metoo ist eine Chance für uns alle, die wir nicht dadurch vergeigen sollten, dass wir so tun, als ginge es hier nur um weinerliche Weiber, und es reiche dann jetzt mal.


Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?