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Tibet-Protest: Tibeter randalieren in München

Vor dem chinesischen Konsulat haben 30 Tibeter demonstriert - aber nicht lange friedlich. Sie verbrannten die chinesische Flagge und wollten gewaltsam in das Konsulat einzudringen. Nach einem Handgemenge mit der Polizei wurden 26 Protestierende festgenommen.

Bei Protesten von Tibetern in München gegen die Gewalt chinesischer Sicherheitskräfte in Tibet sind 26 Demonstranten vorläufig festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, versammelten sich bis zu 30 Tibeter zunächst friedlich vor dem chinesischen Generalkonsulat. Einige von ihnen begannen dann jedoch, Farbparolen wie "Stop killing in Tibet" und "Free Tibet" an die Außenmauern zu schreiben. Sie verbrannten eine chinesische Staatsflagge und versuchten, die Vertretung zu stürmen. Einige der Chinesen in dem Konsulat wurden bei den Auseinandersetzungen leicht verletzt. Bei den folgenden Festnahmen kam es auch zu Handgreiflichkeiten gegenüber den Polizeibeamten.

Zu erneuten Demonstrationen aufgerufen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte an, vor dem Generalkonsulat würden vorübergehend Sicherheitsposten eingerichtet. Gewalt gegenüber ausländischen Vertretungen müsse unterbunden werden. Gegen die festgenommenen Demonstranten wird unter anderem wegen Hausfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Die Tibet Initiative München rief unterdessen alle Tibeter zu Gewaltlosigkeit auf. "Wir von der Tibet Initiative München haben Verständnis für die Gefühle der tibetischen Flüchtlinge, fordern aber von solchen Grenzüberschreitungen abzusehen und dem Aufruf des Dalai Lama zur Gewaltlosigkeit Folge zu leisten", erklärt eine Sprecherin. Die Tibet Initiative hat für Dienstag zu einer erneuten Demonstration und Mahnwache vor dem chinesischen Generalkonsulat aufgerufen.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.