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Tröglitz Polizei prüft Drohungen gegen Ex-Bürgermeister


Der Bürgermeister einer Kleinstadt tritt zurück, weil er sich von Rechtsextremen bedroht fühlt und von den Behörden nicht ausreichend geschützt. Nun prüft das LKA die Drohungen analysiert die Gefahr.

Nach dem Rücktritt des Bürgermeisters von Tröglitz, Markus Nierth, wegen rechtsextremer Umtriebe vor seinem Haus prüft das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt die Drohungen.

Nierth sei in verschiedenen Formen beschimpft und auch bedroht worden, sagte LKA-Sprecher Andreas von Koß. Spezialisten erstellten derzeit eine Gefährdungsanalyse für ihn und seine Familie, die auch in Personenschutz münden könne.

Der parteilose Nierth war Anfang März zurückgetreten, weil Rechtsextreme vor seinem Wohnhaus gegen die Unterbringung von Asylbewerbern demonstrieren wollten. Er fühlte sich von Politik, Behörden und Bürgern nicht ausreichend geschützt und unterstützt. Sein Schritt hatte eine bundesweite Debatte über den Schutz von Politikern vor Demonstranten ausgelöst.

yps/DPA DPA

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