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US-Hochschule: Student köpft Kommilitonin mit Küchenmesser

Grausige Bluttat auf einem Campus in den USA: In Virginia hat ein Student einer Kommilitonin mit einem Küchenmesser den Kopf abgeschnitten. Da die Tat in einem Restaurant geschah, wurden andere Gäste zu Augenzeugen. Die beiden Studenten sollen sich gekannt, aber nicht gestritten haben.

Fast zwei Jahre nach dem Massaker an der technischen Universität von Virginia hat dort ein Student einer Kommilitonin mit einem Küchenmesser den Kopf abgeschnitten. Nach Medienberichten vom Freitag stammten der 25-jährige Täter Haiyang Zhu und sein 22 Jahre altes Opfer Xin Yang aus China und kannten sich - wie gut, blieb zunächst unklar. Auch über das Motiv herrschte Stunden nach der Attacke noch Rätselraten.

Die beiden Studenten hatten am Mittwochabend in einem Schnellrestaurant auf dem Campus in Blacksburg Kaffee getrunken, als der Landwirtschaftsstudent die junge Frau plötzlich angriff, teilte Uni-Polizeichef Wendell Flinchum am Donnerstag (Ortszeit) vor Journalisten mit. Demnach hackte er mit dem Messer so massiv auf sie ein, dass sie enthauptet wurde. Sieben Augenzeugen, die sich im selben Raum aufhielten, sagten, dass sich die beiden vor der Tat nicht gestritten hätten.

Zhu studierte bereits seit Herbst an der Uni, Yang war erst vor zwei Wochen aus China gekommen. Dem Polizeichef zufolge hatte sie Zhu bei der Universitätsverwaltung als Kontaktadresse bei Notfällen angegeben. Der 25-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft und muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Wie es hieß, war er bei seiner Festnahme kurz nach der Attacke mit Blut beschmiert - und sagte kein Wort.

Die Virginia Tech hatte im April 2007 traurige Berühmtheit erlangt: Damals lief ein psychisch kranker Student Amok. Er erschoss 32 Studenten und Lehrkräfte, anschließend tötete er sich selbst. Mindestens 30 weitere Studenten und Lehrkräfte erlitten schwere Verletzungen.

DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?